Zum Abschluss des letzten Obleute-Lehrganges wurde wieder eine Wanderfahrt nach Bad Karlshafen durchgeführt. Wir waren dieses Mal eine gemischte Gruppe, da auch einige Ruderfreunde der Uni dabei waren. Wir fuhren mit der Rheika und dem Uni-Boot Schwerin.
In die Kasseler Schleuse konnten wir schnell einfahren. Allerdings wurde die Ausfahrt durch eine Störung behindert, da sich das untere Schleusentor nicht vollständig geöffnet hatte. Nach einem längeren Kontakt mit Kassel-Wasser über die Rufanlage durften wir dann trotz der roten Ampel ausfahren. Allerdings gestaltete sich meine Rückkehr in die Rheika so, dass wir kenterten und die Schleuse schwimmend mit dem Boot an der Hand verließen. Das war ein toller Start! Wir hatten aber trockene Wechselwäsche dabei und saßen nach einer Weile mit trockener Wäsche wieder im Boot.

Mit der Schwerin (Uni) und der Rheika auf der Fulda
An der Schleuse Wahnhausen gab es das nächste Problem: Wir mussten umtragen, weil die Schleuse nicht wie früher üblich am 1. April wieder zur Verfügung stand, sondern erst am 13. April. Super! Die Zeit lief uns weg.
Trotzdem machten wir die geplante Mittagspause am Bootshaus der Uni Göttingen. Und wieder gab es ein Problem: Der Steg war noch nicht ausgebracht. So war das Anlegen wieder eine schöne Balance-Übung.
Aber an den Schleuse Wilhelmshausen und Bonaforth konnten wir die Sperrung ignorieren, weil wir ohnehin üben wollten, die Boote durch die Bootsgasse zu treideln, was auch sehr gut funktionierte.
So kamen wir noch rechtzeitig beim Mündener RV an, konnten die Boote dort lagern und hatten dann nur ca. zehn Minuten bis zum

Am Steg des Mündener RV
Tilly Hotel zu laufen. Wir hatten noch Zeit genug zum Duschen und trafen uns im benachbarten Restaurant Akropolis. Obwohl wir nun den ganzen Tag in Bewegung waren, hatten einige Probleme, die großen Portionen zu schaffen.

in der Schleuse Hann.Münden
Am Sonntag gab es dann noch die Durchfahrt durch die Schleuse zur Weser, die zügig passiert werden konnte. Dann trug uns die Strömung der Weser voran. In Gieselwerder gab es eine Mittagspause, denn dort gibt es einen Anleger, Sitzmöglichkeiten und öffentliche Toiletten in der Nähe. Nur das Café, in dem einige sich etwas zum Verzehr holen wollten, hatte geschlossen.
Mehr oder weniger müde erreichten wir den Sportboothafen in Bad Karlshafen. Sönke Siemßen war eingesprungen und holte uns mitp
dem Bootsanhänger ab, weil andere vorher getroffene Absprachen nicht umgesetzt worden waren. So konnten wir die Boote heimbringen und auch gleich wieder nach einer gründlichen Reinigung zurücklegen.
Es war eine harmonische Gruppe, mit der es Spaß gemacht hat zu rudern.
Photos: Anke Drohberg
Dieter Haß








Maximilian Rühling vom Mainzer RV die Silbermedaille im Leichtgewichts-Doppelzweier. Unser ganzer Verein ist stolz auf diesen Erfolg, und wir gratulieren den beiden Ruderern und unserem Trainer Julian Weber.
gemeinsam eine 30 km lange Runde um Burano herum, an Murano vorbei zurück über den Canale di Cannaregio in den Canale Grande zu fahren. Der Motorbootverkehr war in dieser Zeit gesperrt. Trotzdem gab es an der Einfahrt einen heftigen Stau, der nur mit einigen dafür eingesetzten Schwimmern abgewickelt werden konnte. Es war ein tolles Gefühl nach dem Durchqueren der Rialto-Brücke am Markusplatz die Medaillen in Empfang nehmen zu können.
Neuerdings sind auch neben unserem Steg Spuren von Biber-Aktivitäten zu erkennen. Weiter oberhalb der Autobahnbrücke und auch unterhalb unseres Steges sind die ersten Bäume umgefallen.