Pfingsten nach Bad Karlshafen
Da die Anmeldung zur Vogalonga 2026 nicht erfolgreich war, weil die Anmeldeliste geschlossen wurde, habe ich mir gedacht, dass eine Frustwanderfahrt nach Bad Karlshafen meine Seele wieder etwas ins Gleichgewicht bringen wird. Mit Johanna und Roland Wenzel und Jochen Meier war schnell ein Team gefunden. In dieser Zusammensetzung sind wir vor fünf Jahren vom Erfelder Altrheinarm bis Düsseldorf-Benrath gerudert.

Einfahrt zur Schleuse in Bad Karlshafen
Da bei der Lehrwanderfahrt im April das Gästehaus Tilly und das Restaurant Akropolis bereits getestet wurden, haben wir diese Zwischenstation unweit des Mündener RV genutzt. Leckeres Essen, gute Übernachtung, Frühstück optimierbar.
Die Schleusungen waren sehr zügig. In Wilhelmshausen und Bonaforth haben wir unser Boot durch die Bootsgasse getreidelt, was sehr flott funktionierte.

Die Schleuse geöffnet.
Am zweiten Tag genossen wir die Strömung der Weser. Wir waren treibend schneller als rudernd auf der Fulda. Wie bei einer Fahrt im Vorjahr sind wir durch die neue Schleuse in den Barockhafeb in Bad Karlshafen gerudert. Trotz des hohen Steges war das Herausnehmen der Werra gut möglich. Wir haben sie dann auf dem Steg geteilt und die beiden Hälften zum Anhänger getragen.
Nach dem Besuch einer Eisdiele wurde die Heimfahrt angetreten.
Dieter Haß
Lehrwanderfahrt Kassel – Bad Karlshafen
Zum Abschluss des letzten Obleute-Lehrganges wurde wieder eine Wanderfahrt nach Bad Karlshafen durchgeführt. Wir waren dieses Mal eine gemischte Gruppe, da auch einige Ruderfreunde der Uni dabei waren. Wir fuhren mit der Rheika und dem Uni-Boot Schwerin.
In die Kasseler Schleuse konnten wir schnell einfahren. Allerdings wurde die Ausfahrt durch eine Störung behindert, da sich das untere Schleusentor nicht vollständig geöffnet hatte. Nach einem längeren Kontakt mit Kassel-Wasser über die Rufanlage durften wir dann trotz der roten Ampel ausfahren. Allerdings gestaltete sich meine Rückkehr in die Rheika so, dass wir kenterten und die Schleuse schwimmend mit dem Boot an der Hand verließen. Das war ein toller Start! Wir hatten aber trockene Wechselwäsche dabei und saßen nach einer Weile mit trockener Wäsche wieder im Boot.

Mit der Schwerin (Uni) und der Rheika auf der Fulda
An der Schleuse Wahnhausen gab es das nächste Problem: Wir mussten umtragen, weil die Schleuse nicht wie früher üblich am 1. April wieder zur Verfügung stand, sondern erst am 13. April. Super! Die Zeit lief uns weg.
Trotzdem machten wir die geplante Mittagspause am Bootshaus der Uni Göttingen. Und wieder gab es ein Problem: Der Steg war noch nicht ausgebracht. So war das Anlegen wieder eine schöne Balance-Übung.
Aber an den Schleuse Wilhelmshausen und Bonaforth konnten wir die Sperrung ignorieren, weil wir ohnehin üben wollten, die Boote durch die Bootsgasse zu treideln, was auch sehr gut funktionierte.
So kamen wir noch rechtzeitig beim Mündener RV an, konnten die Boote dort lagern und hatten dann nur ca. zehn Minuten bis zum

Am Steg des Mündener RV
Tilly Hotel zu laufen. Wir hatten noch Zeit genug zum Duschen und trafen uns im benachbarten Restaurant Akropolis. Obwohl wir nun den ganzen Tag in Bewegung waren, hatten einige Probleme, die großen Portionen zu schaffen.

in der Schleuse Hann.Münden
Am Sonntag gab es dann noch die Durchfahrt durch die Schleuse zur Weser, die zügig passiert werden konnte. Dann trug uns die Strömung der Weser voran. In Gieselwerder gab es eine Mittagspause, denn dort gibt es einen Anleger, Sitzmöglichkeiten und öffentliche Toiletten in der Nähe. Nur das Café, in dem einige sich etwas zum Verzehr holen wollten, hatte geschlossen.
Mehr oder weniger müde erreichten wir den Sportboothafen in Bad Karlshafen. Sönke Siemßen war eingesprungen und holte uns mitp
dem Bootsanhänger ab, weil andere vorher getroffene Absprachen nicht umgesetzt worden waren. So konnten wir die Boote heimbringen und auch gleich wieder nach einer gründlichen Reinigung zurücklegen.
Es war eine harmonische Gruppe, mit der es Spaß gemacht hat zu rudern.
Photos: Anke Drohberg
Dieter Haß
HNA-Bericht zur Jahreshauptversammlung 2026

Der neue Vorstand im Bild:

v.l.: Hagen Woywod, Silvia Bartnik, Angelika Hüppe, Prof. Dr. Maik Feldmann , Bernd Lester
Erste Nordhessische Rowletics setzen starkes Zeichen für den Rudernachwuchs




Team Kassel stürmt auf Platz 1 der Women’s Rowing Challenge 2026!
- Ehrungen der verschiedenen Altersklassen.
- Besondere Auszeichnung der Newcomerin mit den meisten Metern.
- Verlosung von 2× Schnupperrudern unter allen Teilnehmerinnen.
- Feierliche Ausgabe der Urkunden.
Der Wettbewerb findet traditionell im Januar über vier Wochen statt. Jede Woche gilt es, eine festgelegte Zeitvorgabe zu absolvieren:
Woche 1: 8 Minuten
Woche 2: 15 Minuten
Woche 3: 22 Minuten
Woche 4: 30 Minuten
Anke Drohberg
Stegrampen überarbeitet
In diesen Tagen wurden die Belege von zwei Zugängen zum Steg erneuert, wie man deutlich auf dem folgenden Foto sieht:

Unser Steg im November 2025
Naveen ist nun auch Vize-Europameister
Bei den U23-Europameisterschaften in Račice in Tschechien wurde im Lgw-Doppelzweier Naveen Shah nun auch Vize-Europameister. Ein toller zweiter Erfolg für unser Mitglied mit seinem Partner Maximilian Rühling vom Mainzer RV unter der Leitung unseres Trainers Julian Weber. Der Verein ist stolz auf das Team.
Hier der Einlauf des Finales:
1 Norwegen: 06:38.04
2 Deutschland: 06:41.91
3 Österreich: 06:43.63
4 Polen: 06:48.15
5 Moldawien: 07:06.93
6 Ukraine: 07:14.37
Naveen ist Vizeweltmeister
Bei den U23-Weltmeisterschaften in Poznan errang Naveen Shah zusammen mit seinem Partner
Maximilian Rühling vom Mainzer RV die Silbermedaille im Leichtgewichts-Doppelzweier. Unser ganzer Verein ist stolz auf diesen Erfolg, und wir gratulieren den beiden Ruderern und unserem Trainer Julian Weber.
Dieter Haß
Vogalonga 2025
Mit seinem alten Verein, der RG Benrath, war Dieter Haß im Juni unterwegs. Zunächst wurden ein paar Ruderausflüge auf dem Luganer See, dem Comer See und dem Lago Maggiore unternommen, bevor es nach Venedig zur Teilnahme an der Vogalonga ging. Mehr als 7500 Wassersportler in ca. 1600 Booten trafen sich am Pfingstsonntag vor dem Markusplatz, um
gemeinsam eine 30 km lange Runde um Burano herum, an Murano vorbei zurück über den Canale di Cannaregio in den Canale Grande zu fahren. Der Motorbootverkehr war in dieser Zeit gesperrt. Trotzdem gab es an der Einfahrt einen heftigen Stau, der nur mit einigen dafür eingesetzten Schwimmern abgewickelt werden konnte. Es war ein tolles Gefühl nach dem Durchqueren der Rialto-Brücke am Markusplatz die Medaillen in Empfang nehmen zu können.
Dieter Haß
