Erfolgreiches Anrudern 2019 mit Bootstaufe

Am Sonntag Vormittag trafen sich die Kasseler Rudervereine zum traditionellen Anrudern, um die diesjährige Rudersaison zu eröffnen. Holger Römer, der zweite Vorsitzende des Kasseler Regattavereins begrüßte die anwesenden Vereine von der Drahtbrücke aus und gab den Startschuss in die Saison. Bei bestem Ruderwetter setzte sich die Bootsflotte gemeinsam flussaufwärts in Bewegung. Die Kurhessen waren in diesem Jahr erfreulicherweise stark vertreten: Ein Achter, drei Vierer, ein Zweier und ein Einer vertraten unsere Vereinsfarben.Der Vormittag durch die angekündigte Bootstaufe abgerundet. Zwei neu erworbene Rennboote – ein Einer und ein Doppelvierer – stehen den Vereinsmitgliedern für die neue Saison jetzt zusätzlich zur Verfügung. „Blitz“ und „Amazone“ absolvierten anschließend erfolgreich ihre Jungfernfahrt. Bei Sekt, Kaffee und anderen Erfrischungen sowie mitgebrachten Leckereien klang  die Veranstaltung aus.

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Werra in die Werft

Unser teilbarer Gig-Doppelzweier mit Stm. lag schon eine Weile bei uns unbeachtet irgendwo in der Ecke und gammelte vor sich hin. Die letzte Ausfahrt stammt vom Mai 2015, als Fritz-Ludwig Moritzen mit Johanna und Roland Wenzel auf der Hausstrecke unterwegs waren. Fritz-Ludwig war es, der wiederholt auf den schlechten Zustand des Bootes hinwies. Nach vielen Diskussionen wurde nun die Restaurierung in Angriff genommen. Schließlich ist dieses Boot ideal für Wanderfahrten in kleinen Gruppen. Es ist schnell verladen und ist leicht zu ziehen. Weiterlesen

Silvesterrudern

Am letzten Tag des Jahres 2018 trafen sich um 12.00 Uhr beim trocknen und milden Wetter eine Schar Kurhessen, um gemeinsam unsere Hausstrecke zu rudern. Sieben Ruderanfänger, 2 Jugendliche und 14 Breitensportler hatten Zeit gefunden! Es wurden zwei Achter (Deutschland und Herkules) und ein gesteuerter Vierer (Panta Rhei) aufs Wasser gelassen und vier Kurhessen, die an Land geblieben waren, verabschiedeten die Flotte. Nachdem alle Boote wieder in den Bootshallen geputzt abgelegt worden sind, wurde zu guter Letzt noch ein heißes Getränk im Bootshaus Restaurant eingenommen. Ein gelungener Abschluss der Rudersaison 2018!

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Kommendes Wintertraining

Wintertraining 2018/2019

Liebe Ruderfreunde, ab Dienstag geht es mit dem Wintertraining los. Die folgenden Tabelle ist natürlich auch unter dem Wochenplan zu finden.

Mo
Ab 22.10.
17:00-18:30 Konditionstraining
Jugendliche
Katja Kraechter
Ort:
Sporthalle Bad Wilhelmshöhe,
Büchnerstraße 1, 34131 Kassel
18:30-20:00 Konditionstraining
Erwachsene
Di
Ab 16.10.
18:00-20:00 Laternenrudern Torsten
Brüggemann
Ort: Bootshaus
Mi
Ab 17.10.
18:30-20:00 Beweglichkeit-Kondition für Breitensportler Johanna Wenzel
Ort: Turnhalle
Heinrich-Schütz-Schule/Obere Halle,
Freiherr-vom-Stein-Straße 11, 34119 Kassel
Do
Ab 18.10.
18:30-20:00 Basketball Bastian
Lehmann
Ort:
Turnhalle Goethe-Gymnasium,
Ysenburgstraße 41, 34125
Kassel
18:30-20:00 Ergotraining Maik Feldmann
Ort: Bootshaus,
Ergoraum
Fr
Ab 19.10.
18:30-20:00 Krafttraining Helmut Eberhardt
Ort: Bootshaus,
Kraftraum
Sa
Ab 20.10.
14:00-16:00 Allgemeines
Rudern
Michael
Windecker
Ort: Bootshaus
So
Ab 21.10.
10:00-12:00 Anfängertraining Sönke Siemßenn /
Silvia M. Bartnik
Ort: Bootshaus


Bitte beachten:

Im Kraftraum muss aus Gründen der Verletzungsgefahr mindestens zu zweit trainiert werden. Bitte die Nutzung des Kraftraums in dem ausgelegten Nutzungsbuch zu notieren. Der Kraft- und Ergoraum wird von verschiedenen Trainingsgruppen genutzt. Der Wochenplan ist zu beachten. Die Räume sind nach der Nutzung aufgeräumt zu verlassen!!!
Ausfahrten mit Kleinbooten (1-er und 2-er) sind unter der Wassertemperatur von 10° C untersagt.
Leistungssportler sprechen sich mit dem Trainer ab. Schüler dürfen nur in Begleitung eines Trainers im Motorboot rudern.

50. Bundeswettbewerb in München

Am vergangenen Wochenende ging es für die Jüngsten im Verein zum Bundeswettbewerb der Jungen und Mädchen. Auf den umgangssprachlichen „Deutschen Meisterschaften“ der 14-jährigen und jünger war sowohl Langstrecke (3000 m) und Bundesdistanz (1000 m) als auch ein Koordinationswettkampf angesagt.
Dieses Jahr wurde das Ganze auf der ehemaligen Olympiastrecke von 1972 in München abgehalten. Bei doch wirklich gutem Wetter und heißen Temperaturen konnten die sechs Kurhessen und das Trainer/Betreuerteam zeigen, was sie können. Die sechs Sportler, welche sich über den Landesentscheid in Kassel vor einigen Wochen qualifizierten, repräsentierten nicht nur unseren Verein, sondern auch das Bundesland Hessen in diesem Wettkampf.
Die Anreise am Donnerstag fand unter strömenden Regen statt, so dass kein Training möglich war. Ein schlechtes Omen? Nun ja – bei unserer Leichtgewichtsruderin Maja Pieper hat dies auf der Langstrecke am Donnerstag noch keine Auswirkungen. Über einen kraftvollen langen Schlag wurde die junge Kurhessin Zweite in ihrem Lauf und qualifizierte sich für das 1. Finale am Sonntag. Bei unseren Jungs sah es zu Beginn der 3000m ähnlich nach einem Finaleinzug aus. Doch als der Mannschaft in der Wende ein Skull brach, versuchte sie alles und musste die übrigen 1700 m zu Dritt weiter rudern. Trotz dieses Unfalls kamen die Jungs Jona Trier, Emmanuel Wiezcorek, David Wiezcorek und Leonard Krug um Steuermann Rubben Rodriges in das 3. Finale.
Am Samstag versuchten die Hessen in einem Geschicklichkeitswettkampf ihre Koordination zu beweisen. Der Zusatzwettbewerb war dann gegen Mittag auch schon vorbei. Am Rande dessen hatte Maja Pieper einen Unfall und verletzte sich am Kopf, so dass sie am Sonntag leider nicht an der Bundesregatta teilnehmen konnte. Der kurhessische Jungenvierer hingegen wollte nochmals zeigen, was in ihm steckte. Mit der drittbesten Tageszeit gewannen sie souverän ihren Lauf und konnten somit Medaillen nach Kassel bringen.
Trainer und Sportler sind unter den gegebenen Umständen zu Frieden mit der Regatta und freuen sich auf Ihre Sommerpause.
Der Bericht wurde erstellt von Sascha Richter.

Trotz Pech, Bronze für Kasseler Ruderin am 24.06.2018 in Kön

Vom 21.-24.Juni 2018 fand der Höhepunkt der Deutschen Ruderszene der 15-22 jährigen statt. Die alljährlichen Deutschen Jahrgangsmeisterschaften (DJM) gastierten dieses Jahr auf dem Fühlinger See im Norden von Köln. Vier Tage lang wollten Ruderer aus der gesamten Bundesrepublik sich auf der Weltmeisterschaftsstrecke von 1978 messen.

So auch Ruderer und Ruderinnen der beiden bedeutendsten Rennrudervereine in Kassel. Dabei war der Ruderverein Kurhessen-Cassel 1890/1911 e.V. (RKC) mit drei Sportlern und die Rudergesellschaft Kassel 1927 e.V. (RGK) mit fünf Sportlern in Köln vertreten.

Begonnen haben die Deutschen Meisterschaften am vergangenen Donnerstag mit den Vorläufen. Dort ging Anna Sophia Langemann (RGK) als erste Kasseler Sportlerin in einer Renngemeinschaft mit Frankfurt im Leichtgewichts-Juniorinnen Doppelzweier der 15/16 Jährigen (Lgw. 2x B) an den Start. Durch äußerst schwierige Windbedingungen, mit denen alle Ruderer und Ruderinnen in den Vorläufen zu kämpfen hatten, musste die Hessenauswahl leider in den Hoffnungslauf. In diesem machten sie es nochmal spannend, durch einen Krebs im Endspurt, wäre die Teilnahme am Halbfinale fast gescheitert. Doch das hessische Duo konnte sich mit 0,3 Sekunden Vorsprung als Dritte in diesem Lauf ins Ziel retten und so sich für das Halbfinale qualifizieren. Dort angekommen trafen sie auf die späteren Deutschen Meisterinnen und Vizemeisterinnen in dieser Bootsklasse, sodass sie sich mit dem B-Finale begnügen mussten. In diesem konnten sie durch einen soliden Streckenschlag den dritten Platz errudern.

Auch Björn Scherling (RGK) wollte im Junioren Einer der 17/18 Jährigen ins A-Finale kommen. Doch im Vorlauf traf der 17 Jährige auf den amtierenden Europameister auf der 2000m Distanz seiner Altersklasse. Diesem Favoriten musste er sich geschlagen geben, konnte aber über den Hoffnungslauf ungefährdet ins Halbfinale rudern. Dabei traf er wieder auf seine Vorlaufgegner und konnte sich trotz toller Ruderleistung nur für das B-Finale qualifizieren. Dort führte er das Feld knapp 1500m an, bis im Endspurt die anderen Gegner nochmal die Frequenz anzogen und er so knapp fünfter geworden ist. Dennoch kann er zufrieden sein und zählt zu den elf besten Einer-Ruderern Deutschlands der 17 und 18 jährigen.

Moritz Claus (RKC), Lasse Nuß (RGK), Sören Hohbein (RGK) und Emma Zabel (RGK) vertraten die Kasseler Farben im traditionellen „Hessenachter“. Auch dort musste sich die Hessenauswahl über Vorlauf und Hoffnungslauf für das A-Finale qualifizieren. In diesem A-Finale am Start liegend, konnten sie bis zur 1000m-Marke den Zweiten Platz halten. Doch im Endspurt ging es für die Hessen in diesem Wimpernschlag Finale leider nicht so gut aus. Sehr knapp um ein paar Zentimeter verpassten sie das Treppchen und wurden fünfter. Sören Hohbein (RGK) und Emma Zabel (RGK) hatten in einem Hessenriemenvierer mit Steuerfrau zuvor das A-Finale auch mit einem fünften Platz abgeschlossen.

Aber auch weiblich war Kassel gut vertreten. Im Juniorinnen Doppelvierer mit Steuermann der Altersklasse 15/16 Jahren, wollten fünf Kasseler Sportlerinnen in zwei Booten sich auf der 1500m Strecke beweisen. Bei beiden Booten konnte Freude und Pech leider nicht näher zusammenliegen. Während Anna Rebelein (RKC) in einer Renngemeinschaft mit Frankfurt und Wiesbaden sich über den Vorlauf direkt für das Halbfinale qualifizieren konnte, musste Ihre Vereinskollegin A. Binta Kreuter (RKC),welche mit Jule Böckmann (RGK), Malou Wollenhaupt (RGK), Nele Becker vom Eschweger Ruderverein und Steuermann Henry Liese (RGK) den nordhessischen Vierer bildeten, in den Hoffnungslauf, da sie auf Grund eines Skullbruches keine Chance auf einen der benötigten vorderen Plätze hatten. Doch die Tragödie ging im Hoffnungslauf weiter. Bei den ersten 50m riss das Steuerseil, sodass die manövrierunfähigen Nordhessinnen durch eine Kollision mit einem gegnerischen Boot einen Bootschaden erlitten, der ihnen leider nicht mehr erlaubte das Rennen zu beenden. Somit war im Hoffnungslauf leider für sie Schluss. Mehr Glück erfuhr dabei Anna Rebelein (RKC). Im Halbfinale durch einen Krebs gerade so ins A-Finale gerettet, wollten sie es im A-Finale besser machen. In einem packenden Rennen erkämpften sich die Hessinnen den Bronzeplatz in der am härtesten umkämpften Bootklasse ihres Alters.

Die Trainer Friedrich Kühne (RKC/RGK), Max Ludwig, Tobias Sommer (RGK) und Sascha Richter (RKC) sind zufrieden mit den Leistungen Ihrer Sportler und froh um die nun folgende kurze Pause, bevor die Vorbereitungen für die nächste DJM im nächsten Jahr anlaufen.

Der Bericht wurde erstellt von Sascha Richter.