Archiv der Kategorie: Wettkampfsport

Der Kurhessen-Achter beim 1. Renntag der flyeralarm Ruder-Bundesliga 2011 in Frankfurt am Main

Kurhessen-Achter mit erstem Rennen der Saison zufrieden

Der Kurhessen-Achter beim 1. Renntag der flyeralarm Ruder-Bundesliga 2011 in Frankfurt am Main

Der Kurhessen-Achter beim 1. Renntag der flyeralarm Ruder-Bundesliga 2011 in Frankfurt am Main

Vor 20.000 begeisterten Fans in der Main-Arena Frankfurt ruderte das Team des RV Kurhessen Cassel auf Platz Elf von 14 startenden Booten der zweiten Liga.

„Ich bin soweit zufrieden. Für uns war es der erste Härtetest und eine Standortbestimmung,“ erklärte Trainer Mathias Engelke nach dem Rennen. Man sei auf einem guten Weg, auch wenn Rang elf von 14 nicht besonders toll klingen würde. Aber: „Mit unseren Zeiten hätten wir auch weiter vorn mitfahren können.“

Mit dem 7. Platz im Zeitrennen gelang dem Kasseler Boot auf der Innenstadt-Rennstrecke in Frankfurt ein toller Start. Die Platzierung im Zeitlauf entscheidet über die Setzung der Achtelfinals. Das lässt den Teams viel Raum um taktisch zu agieren. So kam es das der Kurhessenachter trotz eines guten 7 Platz auf die starken Boote aus Berlin und Dortmund traf. Die Berliner fuhren die zweitschnellste, die taktierenden Dortmunder die zehntbeste Zeit.

Ruderfest vor der Skyline in Mainhatten

Ruderfest vor der Skyline in Mainhatten

Das mit zahlreichen Ex-Nationalmannschaftsruderern startende Berliner Boot gewann den Lauf erwartungsgemäß, aber überraschend knapp. Mit den Dortmundern lieferten sich die Kurhessen ein packendes Rennen über die 350m lange Strecke. Den von beiden Achtern ersehnten zweiten Platz erruderte sich das Dortmunder Boot auf den letzten Metern.

Durch das System der Bundesliga, permanent in KO-Rennen zu fahren, mussten sich die Kasseler früh von ihrem Ziel, weiter vorn mitzufahren, verabschieden.

Im Kampf um die Plätze 9 bis 14 schlug sich die junge Kasseler Truppe ordentlich und verpasste im Rennen gegen Mitaufsteiger Esslingen mit 9/100 Sekunden Rückstand denkbar knapp eine bessere Platzierung.

Tabelle nach dem ersten Renntag in Frankfurt am Main

Tabelle nach dem ersten Renntag in Frankfurt am Main

So ging es im letzten Rennen um Platz 11 gegen Hannover. Hier zeigten sich die Kurhessen ganz stark und gewannen deutlich mit einer halben Bootslänge Vorsprung im Ziel.

„Wir wissen jetzt wo wir stehen und dass die Konkurrenz in der 2. Liga enorm stark ist,“ so Engelke. „Aber wir wissen auch, dass wir von unseren Zeiten her durchaus mithalten können.“

Bei ihrem nächsten Rennen in Münster (9./10. Juli) wollen die Kasseler erneut versuchen in der Tabelle aufzurücken. „Auf uns wartet auch noch viel Arbeit und vor allem viel Schweiß“, so der Trainer.

Weiter Informationen zum Kurhessen-Achter gibt es auf kurhessenachter.de.

Schmorell-Schüler wagen sich auf Fulda

Rudertour mit Handicap – Schmorell-Schüler wagen sich auf Fulda

Schmorell-Schüler wagen sich auf Fulda

Starke Ruderer: Dennis Schülbe, Lehrerin Dörte Flaschmann, AndreMalkeit, David Chudy, Tobias Schmerfeld, Nasar Renz (im Rollstuhl) und Lehrer Bastian Lehmann (v.li.) auf der Pritsche des Bootshauses.

Nasar Renz sitzt im Rollstuhl. Der 17-jährige Schüler kann ohne fremde Hilfe nicht laufen. Früher, so erzählt er, konnte er nicht mal sitzen oder essen. „Ich konnte gar nix als kleines Kind“, berichtet er, während er seinen Rollstuhl über das Gelände des Rudervereins Kurhessen steuert. Cerebralparese, Museklverkrampfungen, die Spastiken ähneln, machen ihm zu schaffen. Doch seiner Behinderung zum Trotz ist er einer von fünf Alexander- Schmorell-Schülern, die im Rahmen einer Projektwoche den Rudersport kennenlernen wollten. Die Förderschullehrer Bastian Lehmann und Dörte Flaschmann haben das Projekt in ihrer Schule angeregt und damit einen vollen Erfolg gelandet. An vier Tagen wurden die jungen Sportler mit der völlig unbekannten Sportart vertraut gemacht. „Gerudert hab ich noch nie, aber ich war schonmal an der Fulda,“ sagt einer der Fünf.

Nachdem zunächst Ausrüstung, Boote und Umgebung kennengelernt wurden, ging’s nach zwei Tagen ins Boot. „Das war am Anfang sehr schwierig, aber dann hat’s voll Spaß gemacht,“ erklärt Tobias Schmerfeld. Wie alte Ruder-Hasen gehen die Fünf mit dem Boot um, Nasar Renz wird aus dem Rollstuhl in den Rudersitz gehoben, dann geht’s los.

„Die Begeisterung der Kinder ist spürbar,“ ist auch Schmorell-Rektor Karl-Ludwig Rabe begeistert. „Der Lernzuwachs, das soziale Erleben und die Motivation – das ist fantastisch.“

Auch die Lehrer haben Überraschungen erlebt: „Wie schnell die Kinder gelernt und verstanden haben – toll“, so Lehmann. Gerade er selbst, der auch aktiv Wassersport betreibt weiß, wie komplex Rudern ist. „Dafür lief es super.“

Jetzt strebt die Schule eine Kooperation mit dem Ruderverein Kurhessen an: „Das ist genau das, was mir schon lange vorschwebte“, signalisiert Kurhessen-Vorsitzender Frank Oberbrunner seine Bereitschaft zur Zusammenarbeit.

Sport an der frischen Luft, Training im Team, gesunde Bewegung: Rollstuhlfahrer Nasar Renz verbindet mit dem Sport auch seine eigenen Hoffnungen. „Vielleicht kann ich ja, wenn ich fleißig weiter trainiere und meine Beinmuskeln stärke, irgenwann alleine an Krücken laufen,“ hofft er. Dann rollt er Richtung Bootssteg, es geht wieder aufs Wasser. Da will er nicht fehlen.

Quelle: ExtraTip

Presseschau: Rudertour mit Handicap – Schmorell-Schüler wagen sich auf Fulda (PDF)

Stadtachter 2011

Kurhessen-Achter feiert Doppelsieg beim Stadtachter in Kassel

Stadtachter 2011

Stadtachter 2011

Vermutlich zum ersten Mal in der Geschichte des Kasseler Stadtachters ist es dem Ruderverein Kurhessen-Cassel gelungen, einen Doppelsieg zu errudern.  Das Boot 1 des Kurhessen-Achter-Teams konnte sich auf der 1000 m Strecke mit einer Bootslänge Vorsprung gegen das Boot 2 durchsetzen. Auf Platz 3 folgte mit weitem Abstand die Rudergesellschaft Kassel. Vierter wurde der Ruderverein Friedrichsgymnasium Kassel.

Bilder vom Rennen sind in der Mediathek zu finden.

Belgischer Meister: Laura Böe und Katharina Lesser

Kasseler Ruderer mit zwei Meisterschaftstitel

Belgischer Meister: Laura Böe und Katharina Lesser

Belgischer Meister: Laura Böe und Katharina Lesser

Am 7. und 8. Mai 2011 fand im belgischen Gent die internationale Mairegatta über die 2000m-Distanz statt, an der sich auch Kasseler Sportler der Rudergesellschaft Kassel von 1927 (RGK) und des Rudervereins Kurhessen-Cassel (RKC) beteiligten. Am Samstag fanden die Rennen der offenen Belgischen Meisterschaft statt, bei der die Kasseler Athleten gleich zwei Titelrennen für sich entscheiden konnten.

Im leichten Frauendoppelzweier unter Trainer Christian Huchthausen traten Laura Böe (RKC) und Katharina Lesser (RGK) gegen die Konkurrenz aus Belgien und Großbritannien an. Nach einer deutlichen Dominanz der Britinnen auf der ersten Streckenhälfte, griffen die beiden Kasseler an und verwiesen die Gegner schlussendlich mit einer Führung von drei Sekunden auf ihre Plätze.

Belgischer Meister: Christian Ullrich und Maik Feldmann

Belgischer Meister: Christian Ullrich und Maik Feldmann

Im leichten Doppelzweier der Männer gelang es dem Team Feldmann/ Ullrich (RKC) ebenfalls den belgischen Meistertitel zu sichern. Gleich zu Beginn des Rennens legte sich die Mannschaft an die Spitze des Feldes und sicherte die Position gegen die Gegner aus Wales und der Schweiz ab, so dass der Sieg ungefährdet war.

Feldmann, der noch am Vormittag in Renngemeinschaft mit Ruderern aus Südhessen im Achter gestartet war, konnte sich außerdem im offenen Männereiner der Leichtgewichte mit 22 gemeldeten Booten für das Finale qualifizieren, musste jedoch hier den vorangegangenen Rennen Tribut zollen und beendete das Rennen nicht. Am Sonntag qualifizierte er sich zusammen mit seinem Zweierpartner, Sebastian Baus (Frankfurt am Main), im schweren Männerdoppelzweier für das Finale und belegte dort einen guten zweiten Platz.

Ullrich gewann souverän den Vorlauf im leichten U23-Einer. Im Finale zeichnete sich ein spannendes Rennen ab, da der Kasseler bis zur 1500m-Marke auf Platz zwei lag und erst auf den letzten 500m einen Vorsprung von einer Bootslänge herausfuhr. Nach einem packenden Endspurt gegen den Zweitplatzierten aus Belgien gewann Ullrich am Ende jedoch klar.

Für die Ruderer Annika Hofmann und Lucia Zahradnicek galt die Mairegatta als Saisonauftakt. Die beiden Leichtgewichte konnten im schweren Doppelzweier die internationale Konkurrenz am Start sichtlich überraschen, mussten sich am Ende jedoch bei starkem Gegenwind geschlagen geben.

Der schwere Vierer der B-Juniorinnen um Betreuer Matthias Kielhorn (RKC) sammelte im Riemenbereich erste Erfahrungen. Im Skullbereich gewannen die Juniorinnen ihren Lauf und wurden insgesamt Siebter von 24. Ebenfalls starteten Jan Muda und Keyvan Foss (RGK). Die beiden B-Junioren gaben ihr Debut auf der 2000m-Strecke im Einer und konnten sich im leichten Doppelzweier im Mittelfeld platzieren.

Kurhessen-Achter in Mirow

Kurhessen-Achter über Ostern im Trainingslager in Mirow

Kurhessen-Achter in Mirow

Kurhessen-Achter in Mirow

Das Osterwochende (21. bis 25. April 2011) verbrachte das Team des Kurhessen-Achters im Trainingslager im mecklenburg-vorpommerischen Mirow. Hier wurden die Grundlagen für die ersten Saison des Rudervereins Kurhessen-Cassel in der flyerarlam Ruder-Bundesliga getroffen. Zwei bis drei Mal am Tag wurde trainiert.

Die Gewässer rund um Mirow sind sehr idyllisch, sie sind aber auch eine besondere Herausforderung: Der Kurhessen-Achter trainiert normalerweise auf der Fulda in Kassel, einem kleinen Fluss mit wenig Wellen, und musste im Trainingslager mit „richtigen“ Wellen auf einem größeren See  zurecht kommen, die man in Kassel nur von stürmischem Wetter kennt.

Homepage des Kurhessen-Achters: http://kurhessenachter.de

Glückliche Gesichter in Lauerz (Schweiz): Jens Gerlach (RV Cassel), Christian Ullrich, Maik Feldmann (beide RV Kurhessen-Cassel)

5 Siege für Kasseler Ruderer in der Schweiz

Glückliche Gesichter in Lauerz (Schweiz): Jens Gerlach (RV Cassel), Christian Ullrich, Maik Feldmann (beide RV Kurhessen-Cassel)

Glückliche Gesichter in Lauerz (Schweiz): Jens Gerlach (RV Cassel), Christian Ullrich, Maik Feldmann (beide RV Kurhessen-Cassel)

Mit fünf Siegen und zwei zweiten Plätzen kamen die Kasseler Ruderer vom Ruderverein Kurhessen-Cassel (RKC) und vom Ruderverein Cassel (RVC) von der Internationalen Lauerzer Regatta (Schweiz) äußerst erfolgreich zurück. Für die beiden Kurhessen Maik Feldmann und Christian Ullrich war es der Abschluss einer zweiwöchigen Traininglager Einheit. Nach der ersten Woche im Trainingslager mit dem Hessischen Ruderverband ging es noch eine Woche mit Jens Gerlach (Ruderverein Cassel) in das Trainingslager an den Vierwaldstättersee.

Im Leichtgewichts- Männer Einer schaffte Maik Feldmann (RKC) auf dem Lauerzersee einen ungefährdeten Sieg gegen die starke Schweizer Konkurrenz, die am Wochenende die Nationalausscheidungen fuhren. Am zweiten Tag schaffte Feldmann im A- Finale den zweiten Platz. In der Altersklasse bis 22 Jahren schaffte Christian Ullrich (RKC) in einem starken Rennen, wo er auf den letzten 500 Metern den Schweizern keine Chance gab, und gewann mit fünf Sekunden Vorsprung. Im Doppelzweier fuhren Feldmann/Ullrich gegen die Nationalruderer nach Führung bis zur Streckenhälfte einen zweiten platz heraus. In Renngemeinschaft mit dem Seeclub Stansstad (Schweiz) holten Feldmann/Ullrich den dritten Sieg für Kurhessen am Wochenende im Männer Doppelvierer. Das Boot, was erst im Trainingslager gebildet wurde, ruderte auf der zweiten Streckenhälfte den Booten aus Cham, Zug und Luzern davon. Für das Duo Feldmann/Ullrich geht es bereits am nächsten Wochenende bei den Internationalen Belgischen Meisterschaften um die ersten Medaillen in der jungen Saison.

Die Siege vier und fünf nach Kassel holte Jens Gerlach vom Ruderverein Cassel im Männer Doppelzweier der Alterklasse 27 Jahre und älter. Nach 21 Jahren Abstinenz vom Regattaplatz und zum 121jährigen Jahrestag des RVC konnte Gerlach mit seinem Partner Jürgen Träger (Stansstad) an beiden Tagen Start- Ziel Siege feiern. Die beiden, die bereits vor zwei Jahren zusammen Schweizer Meister wurden zeigten eine gute Frühform, was sie zum Titelanwärter im Juli machen lässt.

Der Kurhessen-Achter trainiert für die Ruder-Bundesliga Saison 2011

Kurhessenachter in der flyeralarm Ruderbundesliga (RBL)

Der Kurhessen-Achter trainiert für die Ruder-Bundesliga Saison 2011

Der Kurhessen-Achter trainiert für die Ruder-Bundesliga Saison 2011

Wenn Steuerfrau Marie Kalinowski ihre Jungs zusammenruft, herrscht Ruhe. Der nur 1,63 großen Steuerfrau des Kurhessen-Achters fällt es nicht schwer, die baumlangen Kerle zusammenzurufen – was sie ansagt, wird gemacht. Ohne wenn und aber, ohne Widerworte. „Nein, militärischen Drill leben wir bei uns nicht“, versichert die Lehrerin, „aber ohne Disziplin geht es einfach nicht.“ Alle Mann ans Boot, Boot geht hoch – auf die acht Ruderer warten 15 bis 20 Kilometer auf der Fulda. Schlag auf Schlag, schmerzende Arme werden ausgeblendet. Jeder weiß, was er zu tun hat.

Die Erfahrung im Kurhessenachter ist groß: WM-Teilnehmer, studentische Europameister, deutsche Meister. Die Erfolge der Männer des Achters sprechen für sich.

Trotzdem stapelt Organisator René Flaschmann tief: „Es ist unsere erste Saison. Wir wissen nicht wo wir stehen und müssen uns in der Liga erstmal zurecht finden.“ Er selbst war bei den Hochschuleuropameisterschaften am Start, weiß um die Klasse der jungen Bundesliga – und um die Qualität der Gegner in den anderen Achtern. „Einfach wird das nicht, verstecken werden wir uns aber auch nicht.“

Braucht die junge Truppe auch nicht: Schon im Winter wurde mehrmals wöchentlich trainiert, einmal neben und auf Eisschollen. Verbissen? Keineswegs, sagt Flaschmann: „Wir haben einfach alle einen Riesenspaß am Rudern, verstehen uns unter einander super“. Gemeinsame Aktionen, Feiern runden das Vereinsleben ab. Dem ganzen Team gefällt der Mix aus sportlichem Ehrgeiz und gemeinsamem Hobby: „Es geht nicht einzig um den Erfolg, es geht auch um das Miteinander.“ Wenn der Erfolg dazu kommt, klar, warum nicht? Egal wie diese Saison ausgeht – dem Kurhessenachter geht es primär darum, in der neuen Liga anzukommen. Wohin der Weg geht, wird sich zeigen. „Vielleicht gibt es ja eine Überraschung“, schmunzelt Teamchef Oliver Quickert.

Diese Überraschung soll auch dem Verein zu Gute kommen: „Die Präsenz in den Medien ist unheimlich gestiegen. Für einen Traditionsruderverein wie den RKC ist das natürlich eine schöne Sache, dort stark vertreten zu sein“, erklärt Rene Flaschmann, dass es ein Gewinn für den Verein und Aktive sein wird, wenn die Erfolge in der Bundesliga eintreten. Doch keine Medaillen ohne ein schnelles Boot: Zwar ist der „Himmelsstürmer“, der gelbe Achter, immer noch ein Top-Boot, aber auch in die Jahre gekommen. „Der Flitzer ist von 1994, aber in den letzten Jahren hat der Bootsbau weitere Fortschritte gemacht,“ erklärt Quickert. Im letzten Jahr war offensichtlich: Neuere Boote fahren besonders auf der kurzen Sprintstrecke weiter vorne mit: „Kommt ein älteres, schwerfälliges Boot am Start zu langsam weg, gibt es auf der 350 Meter-Strecke kaum noch eine Chance, den Zeitverlust auszugleichen.“ Ganz klar: „die eine oder andere Zehntel könnten wir schneller sein“, ist die einhellige Meinung der Sportler. Aber zunächst sind Vorstand, Manager und Bankiers gefragt, denn die nächste Hürde wird jetzt erst einmal die Finanzierung. Trotzdem ist Eile geboten: Denn in zwei Monaten geht’s los…

http://kurhessenachter.de

Thomas Lange, Pressesprecher Kurhessen-Achter

Die flyeralarm Ruder-Bundesliga

Logo der flyeralarm Ruder-Bundesliga

Logo der flyeralarm Ruder-Bundesliga

Im Jahr 2011 nimmt der Ruderverein Kurhessen-Cassel zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte mit dem Kurhessen-Achter an der flyeralarm Ruder-Bundesliga (RBL) teil. Als Liga-Neuling erfolgt der Start in der 2. Bundesliga.

Wie lang ist die Strecke in der RBL?
In der Regel 350m, wobei die Strecke anhand regionaler Merkmale auch abweichen kann, wenn dies nicht anders möglich oder sinnvoll ist. Es gibt also auch Innenstadtkurse wie die Hamburger Binnenalster, die nur 280m lang ist und Seestrecken wie der Elfrather See in Krefeld der 380m lang ist. Ähnlich wie in der Formel 1 kann die exakte Streckenlänge variieren.
Wie sieht der Ausscheidungsmodus bei der RBL aus?
Alle Teams beginnen mit einem Zeitfahren/Qualifying/TimeTrail und fahren einmal gegen einen zugelosten Gegner Bestzeit. Anhand dieser Zeiten wird das Achtelfinale gesetzt. Hier fährt der Zeitfahrsieger gegen den 16., der Zweite gegen den 15. usw. Je schneller ein Team also im Zeitfahren ist, desto leichtere Gegner bekommt es im Achtelfinale. Nach dem Achtelfinale geht es über Viertelfinale, Halbfinale bis in die Finalerunde, wo alle Plätze von 1-16 ausgefahren werden. Es gibt kostenlose Moduspläne zum Selbsteintragen am RBL-Infostand.
Wie viele Rennen fahren die Teams am Renntag?
Inklusive Zeitfahren fahren alle Teams 5 Rennen pro Tag.
Wie viele Punkte bekommen die Teams pro Renntag?
Nach den 5 Rennen pro Renntag stehen die Tagesresultate von Platz 1 bis Platz 16 fest. Der Sieger bekommt 16 Punkte, der Zweite 15 Punkte usw. Der letzte des Tages bekommt noch 1 Punkt.
Wie viele Mannschaften steigen am Ende der Saison auf und ab?
Bei den Männern steigen die letzten 3 einer jeden Liga ab und die ersten 3 auf.
Quelle der Fragen: www.ruder-bundesliga.de
Matthias Kielhorn

Matthias Kielhorn stellt sich vor

Matthias Kielhorn

Matthias Kielhorn

Liebe Vereinskameradinnen und Vereinskameraden,

viele von Euch kennen mich vom Sehen. Mein Name ist Matthias Kielhorn, ich bin 21 Jahre jung. Seit 2007 bin ich Mitglied des RKC. Ursprünglich komme ich vom Schulruderverein des RV FG, wo ich bis 2008 zur Schule ging. Danach fing ich eine Ausbildung zum Physiotherapeuten in der Dr. Rohrbach -Schule in Wilhelmshöhe an. Derzeit befinde ich mich am Anfang des fünften Semesters. Ich selbst konnte unter der Leitung von Trainer Thorsten Krämer in meiner Aktivenzeit mehrere Erfolge verbuchen. Seit 2009 musste ich durch den fehlenden Trainer in Kassel mit dem Leistungssport aufhören. Danach sammelte ich Erfahrung als Trainer der Schulmannschaft des RV FG und konnte im Wettbewerb „Jugend trainiert für Olympia“ den dritten und vierten Platz im Achter und Vierer belegen. Nun möchte ich dem Verein etwas zurückgeben und versuche, mein Wissen an die Jugend des RKC zu vermitteln. Ich trainiere seit September 2010 zusammen mit Greta Gleim die B-Jugend (14-16 Jahre). Zusätzlich engagiere ich mich als aktiver Ruderer des Kurhessen-Achters im Projekt des Vereins zur Teilnahme an der Ruderbundesliga.

Schurri! Matthias Kielhorn

Kurhessen-Achter 2011

Kurhessen-Achter nahm an Convention der Ruder-Bundesliga teil

Kurhessen-Achter 2011

Kurhessen-Achter 2011

Die erste Teilnahme an der flyeralarm Ruder-Bundesliga (RBL) war ohne sportliche Betätigung. Am 19. Februar machten sich Arne Baumgärtner und Oliver Quickert auf den Weg nach Hannover zur erste RBL-Liga-Convention, einem Forum zum Austausch und zur Information über die Ruder-Bundesliga. Die Veranstaltung wurde gut besucht. Erste Kontakte wurden zum Veranstalter und den Teams der RBL geknüpft. Die Convention wird in diesem Artikel umfassend dargestellt.

Weitere Informationen über das Ruder-Bundesliga-Team des RKC finden Sie auf kurhessenachter.de.