Archiv der Kategorie: Allgemein

111. Große Bremer Ruderregatta & Internationale Junioren Regatta in München

Am Wochenende vom 05. bis 06. Mai 2018 waren die Kurhessen zweigespaltener Meinung. Zum Einen verschlug es einige Kurhessen in den Norden zur 111. Auflage der Bremer Ruderregatta, zum anderen reisten einige Kurhessen gen Süden zur internationalen Juniorenregatta in München.

An beiden Orten strahlte die Sonne um die Wette, doch die Windbedingungen konnten nicht unterschiedlicher sein. Während in Bremen anhaltender Schiebewind vorhanden war, waren in München wechselnde Windbedingungen mit zum Großteil starkem Gegenwind vorhanden.

Gut begonnen hatte Bremen für die Kurhessen im aller ersten Rennen. Moritz Claus, gewann zusammen mit dem Gießener RC Hassia, der Hanauer RG und der RG Kassel souverän den Vierer mit Steuermann (4+). Weiter ging es dann mit Binta Kreuter, welche sich in einer Renngemeinschaft mit der RG Kassel im Doppelvierer mit Steuerfrau (4x+) behaupten wollte. Am Ende hat leider nur ein kleines Stück gefehlt bis zum Sieg, aber die Damen konnten sich über eine solide Leistung freuen. Anschließend kamen auch die Leichtgewichte an den Start. Im Doppelzweier wollten Leander Fuhrhans und Louis Chycko, sowie Julian Weber und Henry Liese alles geben. Nach guten Rennen konnten sich jedoch beide Zweier leider nicht auf den ersten Platz schieben. Binta startete dann nochmals im Zweier und fuhr eine gute Leistung ein. Aber auch die Jungs wollten nochmal alles abrufen. So gingen die Leichtgewichte im Doppelvierer mit Steuerfrau (4x+) und die schweren Jungs im HRV-Achter (8+) nochmal aufs Wasser. Beide Boote mussten sich nach hartem Kampf der Konkurrenz knapp geschlagen geben.

Bei den jüngeren Ruderern des RKC lief es indes am Samstag wirklich gut. Zum einen durften wir uns erneut über einen Sieg von David und Emanuel Wiezceorek im Doppelzweier der 13/14 Jährigen (Jung 2x 13/14) auf der Langstrecke freuen. Leonard Krug und Matteo Wittig wurden in ihrem Lauf nur sehr knapp Zweite. Aber auch Maja Pieper zeigte hervorragende Leistungen und gewann ihr erstes Rennen, die Langstrecke, souverän vor der Konkurrenz. Am Abend konnten die Doppelzweier nochmal auf der kürzeren Distanz von 700 m ihre Leistung zeigen. Das führte zum gleichen Ergebnis wie bei der Langstrecke, so dass die Wiezceorek Brüder sich über einen Sieg freuen durften.

Anders dagegen lief es in München. Nachdem Anna Rebelein sich im Vierer leider nicht für das A-Finale am Sonntag qualifizieren konnte, machte sie es mit ihrer Zweierpartnerin aus Wiesbaden besser und konnte einen guten dritten Platz am Sonntag errudern.

Am Sonntag starteten die Jüngsten auf der 700 m Strecke. Dabei konnte Maja Pieper wieder ihre Leistung bestätigen und im zweiten Rennen ihrer Ruderkarriere einen Sieg erringen. Auch gut lief es bei Emanuel und David Wiezceorek mit Leonard Krug und Matteo Wittig im Doppelvierer. Der Vierer gesteuert von Katharina Bühn fuhr einen knappen aber sehr soliden 2. Platz ein.

Auf der Juniorenregatta in Bremen ging es dann für die Kurhessen nochmals mit dem gesteuerten Vierer des HRV-Projektes los. Beide HRV-Vierer kämpften bis zum Schluss, Bugball an Bugball um den Sieg und belegten somit die ersten beiden Plätze. Im Vierer, welche erster wurde, saß auch der Kurhesse Moritz Claus mit drin. Später dann im Achter gaben die Jungs nochmal alles und konnten vorne mitfahren. Bei den Leichtgewichts-Junioren konnte man eine deutliche Steigerung der technischen Leistungen im Vergleich zum Vortag sehen. Auch wenn es nicht für mehr als Regattenerfahrung gereicht hat, sind Trainer und Mannschaft zufrieden mit der erbrachten Leistung und der Steigerung in den letzten Monaten. Binta und die anderen Mädels wollten auch nochmal alles zeigen und in das Renngeschehen eingreifen. Mit einer deutlichen Steigerung zum Vortag konnten sie einen guten zweiten Platz im Juniorinnen Doppelvierer errudern und tolle Leistungen im Doppelzweier präsentieren.

Trainer und Sportler konnten beim zweiten Wettkampfauftritt in diesem Jahr schauen, welche ersten Wirkungen das Training an den Feinheiten und Schwächen nach Münster zeigte. Nun können sie sich gespannt und fokussiert auf die Juniorenregatta in Köln auf dem Fühlinger See vorbereiten.

Der Bericht wurde erstellt von Sascha Richter. 

Frühregatta Berlin, 21. April 2018

Auch aus Berlin dürfen wir freudige Nachrichten verkünden:

Unsere Jüngsten fuhren am 21.04. in die Hauptstadt. Bei gutem Wetter durften wir uns über einen Sieg von Jona Trier im Einer der 14-jährigen Jungs auf der 3.000 m Langstrecke freuen. Ihm nachmachen wollten dies auch Emanuel und David Wiezceorek im Jungen-Doppelzweier der 14-jährigen. Sie mussten sich aber zunächst ganz knapp einem einzigen Boot geschlagen geben und wurden Zweiter. Am Nachmittag ging es dann auf die 1.000 m Strecke. Da drehten die Kurhessen den Spieß vereinsintern um. Der Doppelzweier der Wiezceorek Brüder gewann souverän das Rennen. Jona Trier hingegen musste sehr knapp ein Boot im Endspurt vorbei ziehen lassen. Eine klasse Leistung unserer Jüngsten. Nun wissen die Trainer Jan Elvert und Sascha Richter wo sie mit ihren Jungs stehen und es können die Vorbereitungen für die  Bundeswettbewerbsqualifikation in Kassel Anfang Juni auf Hochtouren starten.

 

 

48. Aaseeregatta in Münster bei strahlendem Sonnenschein

Bei strahlendem Sonnenschein und Temperaturen von über 25 °C fand am Wochenende vom 21. bis 22. April 2018 im Herzen von Münster die 48. Aaseeregatta statt. Endlich konnten Sportler/innen und Trainer sich in den ersten Wettkämpfen der Rudersaison messen und eventuelle Schwachstellen ausloten. Begonnen hat die Regatta für die Kurhessen mit dem HRV-Projektboot aus Ruderverein Kurhessen-Cassel, Eschweger Ruderverein und der Rudergesellschaft Kassel im Juniorinnen Doppelvierer mit Steuerfrau. Die Mannschaft um Kurhessin Binta Kreuter hatte zunächst im ersten Rennen ein paar Schwierigkeiten. Doch nach Ansprache des Landestrainers Steffen Becker konnte Binta sich später in ihrem zweiten Rennen nochmals steigern und gewann ihren Lauf bei den Juniorinnen Doppelzweier der 15/16 jährigen.

Weiter ging es mit den B-Junioren. Auch dort starteten Kurhessen im Rahmen eines HRV-Projektes. So startete Moritz Claus und Samuel Blatt als aller erstes im Riemenvierer ohne Steuermann und später im Achter. Nach spannenden Rennen konnte sie sich auf den jeweils zweiten Platz kämpfen.

Auch unsere Leichtgewichte in der Altersklasse B waren in Münster vertreten. Als reines „Kasselprojekt“ gingen Louis Chycko, Leander Fuhrhans, Bryan Fischer, Henry Liese und Katharina Bühn im Leichtgewichtsdoppelvierer mit Steuerfrau aufs Wasser. Dort konnten die jungen Sportler das erste Mal Regattaluft auf einer 1.500 m Strecke schnuppern und viele Erfahrungen sammeln. Des Weiteren starteten die vier Jungs in zwei Leichtgewichts Doppelzweier (Henry + Bryan und Leander + Louis) unterwegs. Mit akzeptablen Rennen mussten sie doch den einen oder anderen Gegner nach dem Start vorbei lassen.

Am Sonntag war nochmal das Motto „steigern“. Und Moritz Claus nahm dies sehr wörtlich. Den er siegte prompt im Riemenvierer mit Steuerfrau der Altersklasse B zusammen mit der Rudergesellschaft Kassel, der Hanauer Rudergesellschaft und dem Gießener RC Hassia. Später im Achter konnte man leider keinen Sieg erringen, aber die Regatta mit einer soliden Leistung für sich abschließen.

Auch die B-Juniorinnen konnten sich steigern. Sowohl Binta im Doppelvierer mit Steuerfrau, als auch Anna Rebelein im Juniorinnen Einer und Juniorinnen Doppelzweier mit der Rudergesellschaft Wiesbaden Biebrich, konnten nochmals solide Leistungen abrufen.

Die Leichtgewichtsruderer des RKC gaben auch nochmal alles im Leichtgewichts-Doppelvierer, Doppelzweier und Einer und konnten auch eine deutliche Steigerungen erkennen lassen.

Zusammenfassend waren es solide Leistungen. Das Trainerteam um Friedrich Kühne und Sascha Richter weiß nun, an welchen Stellschrauben sie drehen müssen, um noch mehr aus den Sportlerinnen und Sportlern für die nächste Regatta in Bremen (05./06. Mai 2018) rauskitzeln zu können.

Der Bericht wurde erstellt von Sascha Richter.

Ruderstart 2018

Liebe Ruderfreunde,

am 8. April fand das Anrudern 2018 unter traumhaften Bedingugen statt. Alle Kasseler Rudervereine haben sich daran beteiligt und fanden sich zu Boot an der Drahtbrücke ein. Anschließend gab es leckere Kartoffelsuppe in unserem Bootshaus. Diese ist wie immer sehr gut angekommen und wurde restlos verzehrt, so dass weiterhin mit gutem Wetter zu rechnen ist.

Wir wünschen allen Ruderern eine erfolgreiche Saison 2018!

 

Anrudern am 08.04.2018

Liebe Ruderfreunde,

am kommenenden Sonntag den 08.04. steht endlich das Anrudern für die Saison 2018 an. Hierfür treffen sich alle Ruderwilligen um 10 Uhr bei uns am Bootshaus. Dann geht es um 11 Uhr auf dem Wasser an der Drahtbrücke los.

Im Anschluss gibt es für alle Anwesenden auch noch einen Teller heiße Kartoffelsuppe.

Das Wetter soll super werden, also erscheint bitte zahlreich.

Wir sehen uns am Sonntag.

Jahrestermine 2018

Liebe Ruderfreunde,

anbei die wichtigsten Termine für das kommede Ruderjahr 2018. Natürlich findet ihr die Veranstaltungen auch im Kalender, wo in Zukunft auch Details zu denn einzelnen Verastaltug aufgeführt sein werden.

Jeden ersten Mittwoch im Monat findet im Vereinsraum des Vereins im Bootshaus Restaurant der Gemeinschaftsabend statt.

April
08. 4.               Anrudern
21. 4.               Tag des Bootes /Gemeinschaftsdienst
28. 4.               Tagesfahrt zu Anfang der Saison von Melsungen nach Kassel

Mai
05.- 6. 5.        111. Große Bremer Ruderregatta
19.- 21. 5.      106. Internationale Gießener Pfingstregatta

Juni
01.- 3.6.         Stadtmeisterschaften/Kasseler Regatta
16. – 17.6.     47. Bad Lobensteiner Ruder-Regatta

Juli
28.7.              Tagesfahrt als Gemeinschaftsfahrt aller Rudersparten des Vereins

August
04. – 5.8.       Zisselwochenende in Kassel
11.8.              Vereinsfest mit Vereinsregatta
31.8.-2.9.      Wanderfahrt auf Saale-Unstruth mit Übernachtung in Standquartier in Naumburg

September
15.09             Tag des Bootes /Gemeinschaftsdienst
22.- 23.9.      44. Hessische Landesmeisterschaften in Eschwege
29.9.              69. Langstreckenregatta „Grüner Moselpokal“

Oktober
06.10.          89. Internationale Langstrecken-Regatta „Quer durch Berlin“
15.10.          Beginn des Wintertrainings
20.10.          Herbstwanderung

November
03.11.          Fari Cup in Hamburg

Dezember
06.12.         Nikolausrudern
07.12.         Festlicher Vereinsabend
31.12.         Silvesterrudern

Jahreshauptversammlung 2018

Am letzten Montag den 26. Februar 2018 fand die diesjährige Jahreshauptversammlung statt. Da Bilder mehr als tausend Worte sagen, hier ein paar Eindrücke der Versammlung in fotografischer Form:

 

 

Neuer Sportbootführerschein im Scheckkartenformat

Ab 2018 ist es soweit. Der neue Sportbootführerschein im Scheckkartenformat wird ab 1. Januar 2018 das bisherige Führerscheindokument ablösen.
Bei Personalausweisen und KFZ-Führerscheinen hat das Kartenformat schon seit langem Einzug in Brieftaschen und Geldbörsen gehalten. Nun wird auch der Sportbootführerschein auf das sogenannte ID1-Kartenformat nach ISO-Norm 7810 umgestellt und erhält damit auch ein neues Design.
Weiterer Vorteil: Bisher hatten Inhaber von Sportbootführerscheinen beider Geltungsbereiche (See und Binnen) stets zwei Führerscheindokumente. Mit dem neuen Führerschein können beide Geltungsbereiche zukünftig auf einer Karte vereint werden.
Alle bisher erteilten Sportbootführerscheine bleiben weiterhin gültig. Wer seinen „alten“ Sportbootführerschein gegen das neue Kartenformat umtauschen möchte, kann dies ab Januar 2018 in den Geschäftsstellen der beiden beliehenen Verbände, DMYV und DSV, beantragen.
Der Sportbootführerschein wird als Internationales Zertifikat (ICC) nach der Resolution Nummer 40 UNECE für die Berechtigung zum Führen von Sport- und Freizeitfahrzeugen erteilt.
Weitere Informationen können dem Flyer entnommen werden:
https://www.elwis.de/DE/Sportschifffahrt/Sportbootfuehrerscheine/Sportbootfuehrerschein-Scheckkartenformat.pdf?__blob=publicationFile&v=2

Quelle: Kostenfreier Service der Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes.
Die Veröffentlichung erfolgt ohne Gewähr, es gilt der Haftungsausschluss von ELWIS/ELWIS-Abo.

Vermittlungskonzept der documenta 14

Silvia Bartnik und Bettina Schmid-Rabe hatten wieder einmal zum Gemeinschaftsabend am ersten Mittwoch im Monat eingeladen. Dies mal lockten sie mit dem Impulsvortrag zum Vermittlungskonzept der documenta 14 von Frau Amelie Jakubek eine größere Gruppe in das Bootshaus.

Als Thema war

Eine Erfahrung: Was verschiebt sich? Was treibt hin und her? Was bleibt?
Drei Fragen, die den forschenden Charakter von „eine Erfahrung“, dem Vermittlungsprogramm der documenta 14, bestimmen.

vorgegeben.

Doch schnell entwickelte sich eine interessante Diskussionsrunde. Sie war davon bestimmt, dass einige Mitglieder bereits unterschiedliche Erfahrungen mit der aktuellen Documenta gemacht haben und vor allem auch die früheren Ausstellungen aufmerksam beobachtet hatten und somit vergleichen konnten.

Natürlich drehten sich viele Wortbeiträge um die Frage „Was ist Kunst?“. An der Vorbereitungen der Choristen, die die Spaziergänge durch die Ausstellung begleiten, wurde Kritik geübt. Amelie Jakubek (siehe Bild) erläuterte das Konzept, in dem nicht die Wissensvermittlung und die Information über Hintergründe sondern das wechselseitige Gespräch gefördert werden soll.

So setzte auch die Runde im Bootshaus die Diskussion fort. Empfehlungen dazu, wo sich ein Besuch mehr oder weniger lohnt, wurden ausgetauscht.

Insgesamt überwog allerdings insbesondere im Vergleich mit der letzten Documenta die Kritik am aktuellen Angebot. Viele Exponate laden den Betrachter nicht zu einer intensiveren Beschäftigung mit der eigenen Aussage ein.

Aber letzten Endes muss sich jeder Besucher selbst eine Meinung bilden. Weitere Informationen kann man unter http://www.documenta14.de/de/public-education/ nachlesen.

Dieter Haß