50. Bundeswettbewerb in München

Am vergangenen Wochenende ging es für die jüngsten im Verein zum Bundeswettbewerb der Jungen und Mädchen. Auf den umgangssprachlichen „Deutschen Meisterschaften“ der 14 Jährigen und Jünger, war sowohl Langstrecke (3000m) und Bundesdistanz (1000m), als auch ein Koordinationswettkampf angesagt.
Dieses Jahr wurde das ganze auf der ehemaligen Olympia Strecke von 1972 in München abgehalten. Bei doch wirklich gutem Wetter und heißen Temperaturen, konnten die sechs Kurhessen und das Trainer/Betreuerteam zeigen was sie können. Die 6 Sportler, welche sich über den Landesentscheid in Kassel vor einigen Wochen qualifizierten, repräsentierten nicht nur unseren Verein, sondern auch das Bundesland Hessen in diesem Wettkampf.
Die Anreise am Donnerstag fand unter strömenden Regen statt, sodass kein Training möglich war. Ein schlechtes Ohmen? Nun ja, bei unserer Leichtgewichtsruderin Maja Pieper hat dies auf der Langstrecke am Donnerstag noch keine Auswirkungen. Über einen kraftvollen langen Schlag wurde die junge Kurhessin zweite in ihrem Lauf und qualifizierte sich für das 1. Finale am Sonntag. Bei unseren Jungs sah es zu Beginn der 3000m ähnlich nach einem Finaleinzug aus. Doch als der Mannschaft in der Wende ein Skull brach versuchte sie alles und musste die übrigen 1700m zu dritt weiter rudern. Trotz dieses Unfalls, kamen die Jungs, Jona Trier, Emmanuel Wiezcorek, David Wiezcorek und Leonard Krug um Steuermann Rubben Rodriges in das 3. Finale.
Am Samstag versuchten die Hessen in einem Geschicklichkeitswettkampf ihre Koordination zu beweisen. Der Zusatzwettbewerb war dann gegen Mittag auch schon vorbei. Am Rande dessen hatte Maja Pieper einen Unfall und verletzte sich am Kopf, sodass sie am Sonntag leider nicht an der Bundesregatta teilnehmen konnte. Der kurhessische Jungenvierer hingegen wollte nochmals zeigen was in ihnen steckte. Mit der drittbesten Tageszeit gewannen sie souverän ihren Lauf und konnten somit Medaillen nach Kassel bringen.
Trainer und Sportler sind unter den gegebenen Umständen zu Frieden mit der Regatta und freuen sich auf Ihre Sommerpause.
Der Bericht wurde erstellt von Sascha Richter.