Archiv des Autors: Dieter Haß

Vermittlungskonzept der documenta 14

Silvia Bartnik und Bettina Schmid-Rabe hatten wieder einmal zum Gemeinschaftsabend am ersten Mittwoch im Monat eingeladen. Dies mal lockten sie mit dem Impulsvortrag zum Vermittlungskonzept der documenta 14 von Frau Amelie Jakubek eine größere Gruppe in das Bootshaus.

Als Thema war

Eine Erfahrung: Was verschiebt sich? Was treibt hin und her? Was bleibt?
Drei Fragen, die den forschenden Charakter von „eine Erfahrung“, dem Vermittlungsprogramm der documenta 14, bestimmen.

vorgegeben.

Doch schnell entwickelte sich eine interessante Diskussionsrunde. Sie war davon bestimmt, dass einige Mitglieder bereits unterschiedliche Erfahrungen mit der aktuellen Documenta gemacht haben und vor allem auch die früheren Ausstellungen aufmerksam beobachtet hatten und somit vergleichen konnten.

Natürlich drehten sich viele Wortbeiträge um die Frage „Was ist Kunst?“. An der Vorbereitungen der Choristen, die die Spaziergänge durch die Ausstellung begleiten, wurde Kritik geübt. Amelie Jakubek (siehe Bild) erläuterte das Konzept, in dem nicht die Wissensvermittlung und die Information über Hintergründe sondern das wechselseitige Gespräch gefördert werden soll.

So setzte auch die Runde im Bootshaus die Diskussion fort. Empfehlungen dazu, wo sich ein Besuch mehr oder weniger lohnt, wurden ausgetauscht.

Insgesamt überwog allerdings insbesondere im Vergleich mit der letzten Documenta die Kritik am aktuellen Angebot. Viele Exponate laden den Betrachter nicht zu einer intensiveren Beschäftigung mit der eigenen Aussage ein.

Aber letzten Endes muss sich jeder Besucher selbst eine Meinung bilden. Weitere Informationen kann man unter http://www.documenta14.de/de/public-education/ nachlesen.

Dieter Haß

Reinhard Kaernbach erfüllt die Bedingungen für das DRV-Fahrtenabzeichen

Mit Abschluss der Wanderfahrt mit Reinhard Kaernbach, Rüdiger Mohstedt, Hendrik Pontoppidan, Burkhard Zellmer, Wolfgang Thümmler, Jochen Meier und Dieter Haß erfüllte Reinhard als erster Kurhesse in diesem Jahr die Bedingungen für das Fahrtenabzeichen des DRV. Herzlichen Glückwunsch!

Die Tour begann am Bootshaus. An der Stadtschleuse muss ja nun umgetragen werden. Es folgten die weiteren Fuldaschleusen Wahnhausen, Wilhelmshausen, Bonaforth, Hann.Münden und eine in Hameln. Der Bessel-RC am Wasserstraßenkreuz in Minden war das Ziel. Von dort aus sollten noch drei weitere Schleusen durchfahren werden: die Schachtschleuse und die beiden Schleusen am Mindener Hafen. Doch leider werden Ruderboote in die Schachtschleuse nicht mehr eingelassen, so dass diese interessante Runde über den Mittellandkanal unvollendet blieb.

Kennzeichnend für diese Fahrt war die große Hitze, die hohe Anforderungen stellte. Interessant war das Gespräch im letzten Quartier in Minden mit Radfahrerinnen, die von Hann.Münden in fünf Tagen Minden erreichten. Wir benötigten nur vier ab Kassel!

Dieter Haß

Schwimmwesten-Zwang

Im Rudersport 5/2017 wird berichtet, dass das WSA Koblenz für das Befahren des Lahntunnels in Weilburg und der folgenden Doppelschleuse eine Pflicht zum Tragen von Schwimmwesten beschlossen hat.
Das wirft die Frage auf, wie die Vereine – also insbesondere wir – damit unzugehen haben. Auch in den Gewässern der Schweiz besteht zum Beispiel diese Pflicht, wenn man sich zu weit vom Ufer entfernt.
Einerseits kann man die Auswahl und Beschaffung der Schwimmwesten den einzelnen Ruderinnen und Ruderern überlassen. Andererseits sind Schwimmwesten recht kostspielig, so dass es zweckmäßig sein kann, wenn die Vereine Schwimmwesten zur Ausleihe an Wanderruderer zur Verfügung stellen. Dies kann auch eine Option für Trainingsruderer in der kalten Jahreszeit sein.
Die Diskussion muss geführt werden.

Dieter Haß

Erste Regattasiege 2017

Sascha Richter, Daniel Richter, Luis Holzhauer und Jan Böe konnten bei der 47. Aasee-Ruder-Regatta in Münster am 22. und 23. April 2017 die ersten Saisonsiege für den RV Kurhessen-Cassel errudern. Sie gewannen ihre beiden Rennen im Männer-Doppelvierer A I.

Herzlichen Glückwunsch!

Es ging nicht ganz bis zur Mitternacht

Johanna Wenzel hatte zum Mitternachtsrudern am 20. Juni eingeladen. Um 21 Uhr fand sich mit Bettina, Roland, Heide, Dieter, Helmut, Margot und Johanna ein reduzierte Achter zusammen, der sich auf die Fahrt machte. IMG_4946An der Neuen Mühle war es immer noch recht hell, doch wurde es dann rapider dunkler, so dass wir dann vor der Stadtschleuse nächt­liche Begegnungen hatten. IMG_4950Die Fahrt abwärts führte an vielen Boots­häusern, in denen mehr oder weniger heftig gefeiert wurde, vorbei. Der an­schlie­ßende Um­trunk bei uns wurde leider ausgelassen, da unsere Gruppe mit der im eigenen Bootshaus gespielten Musikrichtung und deren Lautstärke nicht zu koordinieren waren.

Dieter Haß

Portrait: Nikolai Schwab

Nikolai Schwab

Nikolai Schwab

Wer den Mann mit den rotblonden Haaren und der schwarzen Flüstertüte schon im Motorboot an sich hat vorbeiflitzen sehen, muss sich jetzt daran gewöhnen, dass das öfter vorkommt. Insasse des Bootes „Piep“ ist nämlich unser neuer Vereinstrainer Nikolai Schwab. Seit Mitte August ist er für uns und unseren Verein stets zur Stelle und verschafft sich den Überblick über sein neues Trainingsrevier. Natürlich wollen auch wir wissen, mit wem wir es da eigentlich zu tun haben. Nikolai hat dafür Verständnis und plaudert von sich aus munter drauf los.

26 Jahre alt ist er und wohnt in Wetzlar. Dort ist er als Vertriebslogistiker angestellt. Vier Mal pro Woche kommt er zu uns, nur weil ihm unser schönes, neues Motorboot so gut gefällt. Damit heizt er dann jung und alt hinterher und gibt jeder aktiven Trainingsgruppe seine hilfreichen Tipps. Zwischendrin grüßt er Kanufahrer und ist für einen Smalltalk und ein Späßchen zu Wasser und zu Lande immer zu haben.

Aber was will ein ehemaliger Handballtrainer uns eigentlich vom Rudern erzählen? Ganz viel! Denn Nikolai ist seit seinem 13. Lebensjahr leidenschaftlicher Wassersportler. Rudern erlernte er bei dem Alt-Kasseler Marc Krömer, der bald darauf zu seinem Mentor wurde. Der legte dann auch den Grundstein für Nikolais Trainerkarriere. Aber wer Trainer sein will, muss auch selbst entsprechende Rudererfolge vorweisen. Die Palette bei Nikolai ist breit und reicht von der hessischen Auswahlmannschaft und später der süddeutschen Auswahlmannschaft jeweils im Achter, Vierer ohne St. und im Zweier ohne St., über Landes- und Bundesmeisterschaften und Jugend trainiert für Olympia. Dabei war er sowohl national als auch international erfolgreich unterwegs. 2009 startete er in der ersten Saison der Ruder-Bundesliga in der 2. Liga Männer und fuhr dort mit seiner Mannschaft „Wetzlar Optik“ ganz vorne mit.

Die Traineraktivität begann schließlich in seinem Heimatverein in Wetzlar unter den Fittichen von Marc Krömer, bevor er sich entschied, sich in anderen Sportarten zu versuchen und Handballtrainer wurde. Er arbeitete mit hochqualifizierten Trainern zusammen, die ihm halfen, sich mannschaftssportlich, sportpsychologisch und zwischenmenschlich weiterzuentwickeln. Mit seinen dort erworbenen Fähigkeiten im Gepäck kehrte er zum Rudersport zurück und trainierte in den vergangenen zwei Jahren die aktiven Ruderer des RRK Rüsselsheim. Und auf der Suche nach neuen Herausforderungen ist er schließlich bei uns gelandet.

Die Priorität unseres neuen Trainers liegt ganz klar darin, die Leistungsqualität des Vereins zu steigern und damit auch bundesweit zu einer besseren Außenwirkung beizutragen. Spaß, gute Laune und Begeisterung für den Sport werden beim harten Training stets mit transportiert. Projekte hat Nikolai dabei viele. Zum Beispiel wird er sich intensiv um den Nachwuchs kümmern und die Junior-RBL Mannschaften trainieren. Auch einen Männer-Achter soll es in der nächsten Saison wieder geben. Außerdem übernimmt er alle Jugendsportgruppen im Kleinboot. Das schöne ist, dass Nikolai nicht nur den Spitzensport unterstützen wird, sondern auch im Breitensport mit Rat und Tat für jedermann zur Verfügung steht, der im Rennboot Technik und Fertigkeiten verbessern will.

Wir freuen uns auf eine gute Zusammenarbeit und hoffen auf eine erfolgreiche Ruderzukunft mit Nikolai Schwab!

Trainingszeit „Rennboot für Breitensportler“ mit Nikolai:

Samstag 13:00 – 15:00 Uhr

Dorothea Kadenbach

7. Star-Care-Regatta und 1. Sprint-Stadtmeisterschaft

Nachdem die Prodyna-RBL 2013 am 17.08.2013 in Kassel ausgetragen wurde, hatten die Kasseler Wassersportbegeisterten noch lange nicht genug. Am Folgetag, dem 18.08.2013, wurde im Rahmen der 1100-Jahr-Feier der Stadt Kassel die 7. Star-Care-Regatta ausgetragen. In Anlehnung an das RBL-Format wurden alle Rennen unter dem Motto „die Fulle brennt“ auf 350m ausgefahren. Auch der RKC war in unterschiedlichen Besetzungen und Alterstufen vertreten:

  • Einer: Maik Feldmann, Oliver Quickert, Laura Böe, Friederike Reißig
  • Vierer Ü 65: Reinhard Kaernbach, Waldemar Müller-Ruhe, Peter Dürer, Rudi Weißmann, Stfr. Margot Eberhardt
  • Mixed-Gig 4x+: Marlon Schrimpf, Maike Schulz, Johanna Wenzel, Roland Wenzel, Stfr. Dorothea Kadenbach
  • Mixed-Gig-8x+: Matthias Engelke, Marcus Böth, Marlon Schrimpf, Oliver Quickert, Heinz-Henning Seute, Alexander Smetanin, Bastian Lehmann, Gert Perzig, Stfr. Dorothea Kadenbach

Unsere Vereinsmitglieder Dörte Flaschmann und Bastian Lehmann traten zudem mit ihren Kollegen für die Alexander-Schmorell-Schule und Arne Baumgärtner u. a. für Creditfreform an.

Dorothea Kadenbach