Wettkampf

Training und Wettkampf können auf unterschiedlichen Ebenen angesiedelt sein. Die Sportwissenschaft unterscheidet Grundlagentraining, Aufbautraining, Anschlusstraining und Hochleistungstraining, also eine Spanne vom Kinderrudern bis zur internationalen Spitzenleistung. Basis für die internationale Spitzenleistung, die in der Regel nicht mehr von einem Verein allein ermöglicht werden kann, ist und bleibt die Vereinsarbeit in der Ruderausbildung und im Grundlagen- und Aufbautraining. Es soll nicht unerwähnt bleiben, dass in vielen Vereinen 2. Wettkampfebene, Handicaprudern und Masters-Rudern deutlich an Raum und Bedeutung gewonnen haben. Für alle Bereiche gilt jedoch, dass jede sportliche Betätigung, die darauf abzielt, im Vergleich mit anderen, also im Wettkampf, den Sieg zu erringen, grundsätzlich vom Prinzip der ständigen systematischen Optimierung aller für eine bestimmte Leistung konstitutiven Faktoren ausgehen muss.

Logo der Ruder-Bundesliga

Ruder-Bundesliga

Im Jahr 2011 nimmt der Ruderverein Kurhessen-Cassel zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte an der flyeralarm Ruder-Bundesliga teil. Hier starten Achter mit Steuermann im Sprint (ca. 350 m)
Als Liga-Neuling erfolgt der Start in der 2. Bundesliga.

Weitere Informationen dazu auf der Internetseite des Ruder-Bundesliga-Teams.

Masters-Rudern

Ehemalige Ruderinnen und Ruderer aus dem Hochleistungssport finden sich meist gut im Mastersrudern (ab 27 Jahren) in der jeweiligen Altersklasse zusammen. Dieser große Bereich kann keine homogene Gruppe sein, denn dazu haben die Sportler zu unterschiedliche Bedürfnisse hinsichtlich Bewegung, Wettkampf und Gesundheit. Wettkampfsport sowie regelmäßige Fitness-Einheiten werden in den jeweiligen Leistungsabteilungen organisiert. Es besteht die Möglichkeit auf den seit Jahren etablierten bundesweiten wie internationalen Masters-Regatten auf einer Distanz von 1000 m zu starten. Die FISA World Rowing Masters ist übrigens die größte internationale Regattaveranstaltung. Die Langstrecken-Regatten mit einer Streckenlänge von mehr als 4 km runden das Wettkampfangebot ab. Zum Beispiel die Regatten „Quer durch Berlin“ mit einer Länge von 7 km und der „Grüne Moselpokal“ mit 4 km Länge und einer Wende auf halber Strecke. Durch die individuell dosierbare Trainingsintensität und das vielfältige Wettkampfangebot ist ein fließender Übergang innerhalb der Abteilungen gut möglich. Aber auch Ruderinnen und Ruderer, die keine Wettkämpfe bestreiten möchten, finden Gleichgesinnte, mit denen ein Fitnessrudern zu persönlichen Erfolgen führt. Besondere Beachtung muss natürlich stets die Rudertechnik finden, die man in Abständen kontrollieren (lassen) sollte.