Geschichte

Der RV Kurhessen-Cassel und seine Vorgänger, der Ruderklub Kurhessen und der Ruderverein Cassel blicken auf eine über 100-Jährige Vereinsgeschichte zurück. 1890 wurde der Ruderverein Cassel, 1911 der Ruderklub Kurhessen gegründet.

In den Folgejahren war der Rudersport nicht mehr aufzuhalten. Nur 40 Jahre später waren die Bootshäuser von RVC und RKK Zentren des gesellschaftlichen Lebens in Kassel. Rennerfolge und ein starker Mitgliederzuwachs waren Kennzeichen dieser Zeit.

Die rasante Entwicklung wurde durch den 2. Weltkrieg abrupt gestoppt, in dem nicht nur viele Ruderer ihr Leben ließen, sondern in dem auch die beiden Bootshäuser bis auf die Grundmauern zerstört wurden. Die Chronisten berichten: „40 Kameraden waren nicht heimgekehrt. Andere lebten in Gefangenschaft, und die meisten der in der Heimat Verbliebenen hungerten in einer Welt, die ihnen wenig Hoffnung ließ. Der RVC war erschlagen. Wer war damals so vermessen, an den Wiederaufstieg zu glauben?“

Die Dezimierung an Mitgliedern und die Zerstörung der Sachwerte konnten den Willen zur Tat allerdings nicht lähmen. In vielen Baustufen und in mühevoller Kleinarbeit konnten beide Vereine wieder zu einer beachtlichen Größe heranwachsen.

1990 kam es zum Zusammenschluss der beiden Vereine zum Ruderverein Kurhessen-Cassel, wobei das Bootshaus des ehemaligen RVCs verkauft wurde. Die so freigewordenen Gelder wurden unter kräftiger finanzieller und arbeitstechnischer Unterstützung der Mitglieder 1999 in den Umbau des Bootshauses des ehem. RKK investiert, um dieses den Anforderungen eines modernen Ruderbetriebes im Herzen Kassels anzupassen. Dabei wurden zum Teil noch Kriegschäden ausgebessert und durch umfangreiche Modernisierungen konnte ein Haus entstehen, das sowohl optisch als auch technisch auf dem neuesten Stand ist.

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