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HNA: Friederike Reißig startet am 8. August bei den U19-Wettkämpfen mit dem Ruder-Achter

Friederike Reißig (Bildmitte) mit den hessischen Teilnehmer der Junioren-Weltmeisterschaften 2013

Friederike Reißig (Bildmitte) mit den hessischen Teilnehmer der Junioren-Weltmeisterschaften 2013. Foto: Johannes Karg

Die Hessische/Niedersächsische Allgemeine (HNA) berichtet über Friederike Reißig in einem Artikel: http://www.hna.de/sport/regionalsport/wassersport/ersten-einer-3039272.html

Friederike Reißig schafft WM-Qualifikation

Vom 20.-23. Juni ging es bei Friederike Reißig des RV Kurhessen-Cassel 1890/1911 um
alles: In Köln kämpfte sie auf den Deutschen Jugendmeisterschaften im Rudern um die Qualifikation für die Junioren-WM in Trakai (Litauen). Dort trat sie im Riemen-Vierer ohne
Steuerfrau des Südteams zusammen mit ihren Partnerinnen Svenja Schomburg, Sophie
Oksche und  Annika Jacobs aus Hanau und Ingolstadt an. Bei extrem windigem Wetter und
schwierigen Bedingungen wurde in einem spannenden Lauf der 3. Platz erreicht. Damit ist der Einzug in die Junioren WM geschafft.

Nach dieser durch Krankheiten sehr durchwachsenen Saison ist dieser dritte Platz ein
zufriedenstellendes Ergebnis. Trainer Matthias Kielhorn kommentierte: „Die harte
Arbeit im Winter hat sich nun ausgezahlt. Nachdem Friederike Ende des Winters die
Qualifikationsnorm auf dem Ruderergometer erbracht hat, konnte sie sich die endgültige
Nominierung nun durch eine solide Leistung auf dem Wasser sichern.“ Nach einem
anderthalb Monate langen Vorbereitungslehrgang nimmt Friederike dann vom 4. bis 12.
August an der Junioren-WM in Trakai teil.

Friederike Reißig auf dem Weg zur Junioren-WM

Am vergangenen Wochenende (31.05./1.06.) startete Friederike Reißig mit ihrer Zweierpartnerin aus Hanau in Hamburg, um sich bei starkem Wind, aber trockenem Wetter für die Junioren-WM im August in Trakai (Litauen) zu qualifizieren. Der dritte Platz im Vorlauf war ein guter Start ins Wochenende. Am Folgetag galt es, den Kampf ums A-Finale wieder aufzunehmen. In einem knappen Rennen im Zwischenlauf konnten sich die zwei Mädchen aus Kassel und Hanau durchsetzen und erreichten auch hier den notwendigen dritten Platz. Mit dem Einzug ins A-Finale war die erste Zieletappe erreicht. Im Finale mussten sie sich bei zunehmend windigem Wetter und sehr hohen Wellen dann der Konkurrenz aus dem restlichen Bundesgebiet geschlagen geben. Das Ergebnis ist mit Platz 6 von 22 dennoch sehr zufriedenstellend. Eine mögliche JWM-Qualifikation bleibt damit noch offen.

In den am Sonntag folgenden Vierer- und Achter-Rennen erreichte Friederike Reißig mit dem Südteam bei zunehmend schwereren Bedingungen nur den Vierten und fünften Platz.

Trotz Regen Grund zum Strahlen

Rabea MatschakWie aus Kübeln schüttete es das ganze Wochenende der 77. Kasseler Ruder-Regatta (24.-26.05.2013). Die widrigen Ruderumstände schreckten dreizehn motivierte Athleten des RKC 1890/1911 allerdings nicht davon ab, Höchstleistung auf ihrem Heimatgewässer Fulda zu erbringen. Insbesondere trat dabei Rabea Matschak im Juniorinnen Einer Leistungsgruppe B hervor, die sich an diesem Wochenende sowohl einen ersten als auch zweiten Platz erkämpfte. Auch die jungen Athletinnen Laura Böe, Katharina Lesser, Katharina Reusse und Karoline Breitmeier erzielten im Stadtfrauen-Vierer am Freitag einen sicheren Sieg gegen die Konkurrenz des Friedrich-Gymnasiums (FG). Darüber hinaus startete Laura Böe im Leichtgewichts-Einer, im Mixed-Zweier mit ihrem Bruder Jan Böe und im Frauen-Zweier mit Katharina LeOxensser. Doch nicht nur die Frauen zeigten sich auf der Kasseler Regatta wetterfest. Auch einige Herren des Vereins ließen die Konkurrenz hinter sich im Regen zurück. Maik Feldmann erreichte neben gemeinsamen Rennen mit Matthias Burg im Einer einen souveränen Sieg. Im Breitensport konnten Marcus Böth, Sören Dierks, Stefan Kuntze und Marlon Schrimpf mit Steuerfrau Dorothea Kadenbach neben einem zweiten Platz auch wertvolle Regattaerfahrungen sammeln.

Kasseler Juniorin beweist sich erneut

Friederike Reißig_MünchenMit strahlendem Sonnenschein war die 1. Internationale DRV-Junioren-Regatta gesegnet, die am Wochenende dem 4. und 5. Mai in München stattfand. Friederike Reißig vom RV Kurhessen-Cassel 1890/1911 e.V. (RKC) startete dort am ersten der beiden Renntage im Juniorinnen Riemen-Vierer ohne Steuermann des Südteams. Da die Mannschaft durch Krankheitsausfälle kurzfristig umbesetzt werden musste, wurde in der starken Konkurrenz das große A-Finale knapp verpasst. Dafür zeigte die Renngemeinschaft im B-Finale was sie zu bieten hat und erruderte mit Kasseler Beteiligung souverän den Sieg.

Um das Potenzial der Vierermannschaft für den Folgerenntag zu optimieren, wurde für den Sonntag eine Umbesetzung vorgenommen. Die Rechnung ging auf und so siegte das Team mit Friederike Reißig erneut.

Zur Krönung des erfolgreichen Rennwochenendes wurden nachmittags noch Achterrennen ausgetragen. Auch hier setzte Friederike Reißig für das Flaggschiff des Südteams ihre Kräfte ein. Leider verpasste die weiterhin krankheitsgeschwächte Mannschaft der Juniorinnen knapp das Treppchen und wurde in der starken Konkurrenz aus dem restlichen Bundesgebiet vierte.

Begegnungen und Beobachtungen

Begegnung in Kassel

25 Mitglieder des Akademischen Ruder Clubs zu Berlin (ARC), vor allem die, die nicht mehr in Berlin, sondern jetzt über die ganze Republik verteilt leben, begegneten sich am 21./22.Mai 2011 zu einem Rudertreffen im geographisch günstig im Mittelpunkt Deutschlands gelegenen Kassel. Viele wohnten in unserem Bootshaus und nutzten auch die Boote des RKC. Der Werner-Dietrichs-Raum war der sehr geeignete Platz für ein festliches Abendessen, aufmerksam und schnell gecatert vom Vereinsrestaurant. Rudi Meister kümmerte sich sehr um die Ruderer, bereitete passende Boote vor und begleitete die ARC-er auf der Fahrt bei sehr warmem Sonnenwetter nach Wilhelmshausen. Und abends beim Essen überbrachte Rudi formvollendet die passenden offiziellen Willkommensgrüße des RKC. Frank Oberbrunner schickte als Vorsitzender eine Grußbotschaft aus der Ferne. Den ARC-ern hat es wieder sehr gut in Kassel gefallen. Es war das dritte Treffen dieser Art in Kassel. Im Jahr 1989 hatte es begonnen. Als Gegenbesuch war ich damals mit Rudi Meister, Werner Dietrichs, Rolf Bollmann, Charly Weitzel u. a. beim ARC in Berlin zu Gast. Es soll nicht die letzte Begegnung zwischen ARC und RKC gewesen sein, die Berliner wollen wiederkommen, wann auch immer, vorerst ist Kiel der nächste Treffpunkt.

Begegnung mit Musik

Ende Oktober, herrliche warme Sonnentage zum Ausklang der Rudersaison. Spiegelglattes Wasser, ich rudere zur Neuen Mühle hoch und genieße. Von hinten kommt Musik, die immer lauter wird. Dann ist die Erzeugerquelle der Musik neben mir: Am Ufer steht ein Mann mit Fahrrad. Auf dem Sattel liegen Noten. Der Mann übt Kinderlieder auf einem Akkordeon. Gut, dass er noch Freiluftübungen vorzieht. Es klappt noch nicht so ganz mit seinen Kinderliedern, die Konzertreife ist noch nicht da. Aber als Begleitung fürs Rudern war’s schön.

Wiederbegegnung

Der Mann im „Zander“, dem motorgetriebenen grünen Angelkahn, ist nach wie vor auf der Fulda zu finden. Wir grüßen uns beim Begegnen schon fast vertraut, wie gute Bekannte. Man erinnere sich: im vorigen Jahr hatte ich über seine Auslassungen zum Unterschied beim Filetieren von Hecht und Zander berichtet. Diesmal war er weniger gesprächig, hatte kein Anglerlatein auf der Platte und beschränkte sich auf die höfliche Frage, wie es mir denn gehe und ob die Ruderbewegungen gut tun. Ich konnte beides positiv beantworten, und er war zufrieden. Auch ihm gehe es gut, nur die Fische beißen nicht, murmelt er. Ich sagte ihm voraus, dass sich das noch heute ändern werde, weil es einen Wetterwechsel geben könnte. Er sah das auch so und warf hoffnungsfroh die Angel mit neuem Wurm in die Fluten, und winkt.

Beobachtung in der HNA

Am 1. Nov. 2011 begegnete uns in der HNA die Meldung, dass beim Hessischen Wanderrudertreffen der Ruderverein Kurhessen – Cassel im Jahr 2010 mit 5.721 km in seiner Wertungsklasse als der – nach dem CFRV – zweit-aktivste Verein in Hessen im Wanderrudern geehrt worden ist.

Und die HNA schreibt, dass der RKC besonders stolz auf seine Wanderruderer Rudi Meister mit 1.054 km und Karl-Heinz Sauer mit 811 km sei. Recht hat sie diesmal, die HNA.

Keine Begegnung mehr

Der jahrelang in den Printmedien geschalteten Sal. Oppenheim – Finanzanzeige mit Rudermotiv begegnet man künftig nicht mehr: Die früher einmal von mir im Artikel „Rudern in der Werbung“ beschriebene Oppenheim – Anzeige mit dem stilisierten, beziehungslos hinzugefügten Ruderbild ist seit einigen Monaten nicht mehr in FAZ, SZ , SPIEGEL etc. zu sehen. Die Deutsche Bank hat wohl bei Übernahme und Eingliederung des Bankhauses Sal. Oppenheim gemerkt, wie phantasielos diese permanent geschaltete Anzeige ist. Ende dieser Anzeigenserie. Wir sehen die flotten Ruderer nicht mehr mit Derivaten und Anleihen im Sprint. Auch eine Folge der Bankenkrise? Vielleicht.

Eike Müller-Elschner