Archiv der Kategorie: Veranstaltungen

Anrudern 2016

Eine eindrucksvolle Ruderschar traf sich am 10. April zum Anrudern. Alle Erwachsenen-Rudervereine waren vertreten; zusätzlich waren auch Boote des Goethe-Gymnasiums und des Wilhelmsgymnasiums dabei. Ein paar FG-Ruderer hatten sich unter die Kurhessen gemischt. Insgesamt wurden achtzehn Boote gezählt, darunter vier Achter.
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In Vertretung des erkrankten Thorsten Gorski gab Holger Römer von der Drahtbrücke unter Begleitung vieler Zuschauer den Start in die Saison frei.
Die Kurhessen waren mit 27 Ruderinnen und Ruderern dabei. Insbesondere war erfreulich, dass wir zwei Achter gleichzeitig auf dem Wasser hatten.
Ein abschließendes Eintopfessen beim CFRV rundete diese Veranstaltung gelungen ab.
Auch die HNA hat darüber berichtet: zum Presseartikel

Diesmal ging es bis nach Mitternacht.

IMG_7040Seinen Abschied von den 70er Jahren feierte Jochen Meier im Bootshaus im Kreise seiner Familie, alten Freunden aus Studienzeiten, neuen Freunden aus Italienischkursen, ehemaligen Kollegen und aktuellen Ruderfreunden. Es war eine muntere Runde, die klar machte, welch eine besondere Rolle Jochen in vielen Bereichen spielte und noch spielt. Der RKC-Vorsitzende Torsten Gorski hatte gleich zu Beginn die Glückwünsche des IMG_7039Vereines überbracht. Im weiteren Verlauf des Abends ergriff auch Frank Oberbrunner stellvertretend für diejenigen, mit den Jochen jeden Dienstag und Freitag über unsere Hausstrecke rudert, das Wort und würdigte Jochen als guten Ruderkameraden.

Um Mitternacht begann dann – zunächst musikalisch – die Gratulationsrunde für den jungen 80Jährigen.

Vereinsregatta am Sonntag, 28.09.2014

Liebe Ruderkameradinnen und liebe Ruderkameraden,

unsere Vereinsregatta findet am Sonntag, 28. September statt. Wir beginnen um 10:00 Uhr mit einem Brunch, stellen dann ca. 11.00 Uhr die Aktiven und ihr Training in der kommenden Saison vor, um 12:00 Uhr beginnen wir mit den Rennen, Siegerehrung etwa 14:00 Uhr.  Danach können interessierte Eltern oder andere Besucher unsere schöne Sportart kennenlernen und in ein Boot einsteigen.
(Meldet euch bitte für den Brunch unter Tel. 7394486 bei Frau Örtel an.)

Die Ausschreibung hängt am Brett, tragt euch bitte ein. Wer bis zum Meldeschluss nicht mehr ans Bootshaus kommt und dennoch gerne Rennen mitfahren möchte, schreibt bitte an Nikolai Schwab oder Irene Diebel.

Hier noch einmal die Details der Ausschreibung. Ob alle Rennen zustande kommen bleibt natürlich offen, aber im Angebot sind sie.

Ausschreibung

Allgemeines:
Beginn: 12:00 Uhr,  Streckenlänge: ca. 300 m,
Start: Höhe PSV (unterhalb Gärtnerplatzbrücke)
Ziel: Höhe RKC. 3 Bahnen.

Meldungen auf der Liste im Aushang oder Mannschaftsmeldungen bitte in den Vorstandsbriefkasten einwerfen.
Meldeschluss: Mittwoch 24.09., 18:00 Uhr, Nachmeldungen möglich.

Festlegung der Rennfolge, Mannschafts- und Bahnauslosung: Mi. 24.09,  20:00 Uhr
Bekanntgabe des Meldeergebnisses: vor Ort
Die Siegerehrung findet nach dem letzten Rennen um ca. 14:OO Uhr  statt.

Rennen:

  • A    Rennboot 1x-   offen     Vereinsmeister F.
  • B    Rennboot 1x-   offen    Vereinsmeister M.
  • C    Rennboot 2x-  offen     für Junioren
  • D   Rennboot 2x-  offen     für Juniorinnen
  • E    Rennboot 2x-  offen      für Senioren, mix
  • F    Rennboot 2x-  offen    für Masters Ü 27, mix
  • G   Rennboot 4x+ offen    für Junioren, mix
  • H   Rennboot 4x+ offen    für Senioren, mix
  • I     Gigboot    4x+   offen    Mixkriterien: M., F., Leistungsklassen, „Würfelvierer“
  • K    Gigboot     4x+ offen      für Anfänger, mix
  • L     Gigboot   2x+  offen     für Ehepaare/Partner, „Familienzweier“, Stm. freie Wahl
  • M  Gigboot    8x+ /8-+offen   alle Altersklassen, mix

Hinweise:
Rennen A, B: bei jeweils mehr als 3 Meldungen erfolgen Vorläufe. Übrige Rennen werden in Abteilungen gefahren, sofern mehr als 3 Meldungen.

Wichtig: Bitte gute Laune, Spaß am Miteinander-Rudern J  und Vereinstrikots mitbringen!

Legende:
x
= Skull/Doppel;  = ohne Stm.,  + = mit Stm., M = Männer, F = Frauen

Beobachtungen & Begegnungen

„Stammtisch“, so heißt die vor einiger Zeit geschaffene Veranstaltung zur Begegnung von Ruderern außerhalb eines Bootes. Jeden ersten Mittwoch im Monat im Bootshaus. Am 6. Januar war’s wieder soweit, der erste Stammtisch in 2014. Ich wollte mal sehen, wie das da so zugeht.

Also um 20h00 hin. Zwölf waren wir, der/die eine ist was, der/die andere trinkt nur am runden Tisch. Gegessen hat z.B. der „Große“ Vorsitzende, ich saß neben ihm und habe Torsten Gorski eigentlich zum ersten Mal etwas ausführlicher gesprochen und damit näher kennengelernt. Und rechts von mir saßen G. und D. Klotz. Ich konnte auch aus meinem „rechten“ Gespräch feststellen, dass man Ruderkameraden kennt und doch nicht kennt. Angelika B. kannte ich z.B. noch gar nicht. Pflegings oft getroffen, zusammen gerudert, aber kaum gesprochen. Und Joel Sieber kannte ich bisher nur vom Sehen, hier am Abend haben wir uns zum ersten Mal unterhalten, und nun bestimmt öfter. Und wann kommt man mal mit I. und T. Diebel und Kolters M. zu einem längeren Gespräch? Sie sind alle häufiger als ich unten im Bootshaus und auch sehr viel vereinsaktiver; und wenn sich mal eine Gesprächsgelegenheit ergibt, dann redet man vorrangig über momentaktuelle Ruderdinge.

Wie und wo kann man auch mit Ruderern längere Gespräche führen, wenn man nicht gerade lange Wanderruderfahrten gemeinsam unternimmt? Denn beim normalen wöchentlichen Haus-streckenrudern soll im Boot möglichst (je nach Strenge der Person auf dem Steuersitz) nicht gesprochen werden; und hinterher heißt es, Boot saubermachen, duschen, umziehen, ab nach Hause. Rudern ist gesprächsfeindlich, allerdings sind das auch viele andere Sportarten. Der Stammtisch schafft den notwendigen Ausgleich.

Aber warum heißt diese Begegnungsveranstaltung im Bootshaus eigentlich Stammtisch? Stammtisch, üblicherweise mit „RESERVIERT“-Schild auf dem Tisch und nur für Stammgäste, also für Leute, die sich in gleicher Zusammensetzung immer wieder sehen. Immer nur für einen geschlossenen Kreis? Das Gegenteil ist doch beabsichtigt. Wechselnde Besetzungen, möglichst sollten die noch zu integrierenden neuen Mitglieder dabei sein und die Gelegenheit nutzen, sich bekannt zu machen, die „alten“ Mitglieder kennenzulernen. Die „Neuen“ sollten wir Älteren und Alten insbesondere ansprechen, einladen und mitbringen zwecks Kennenlernen im Gespräch, Verankern im Verein, Schaffung eines Ansprechpartners. Ich glaube aber, dass das z.B. Martin K. ohnehin schon immer macht.

Und für die Anzusprechenden gilt: Freundschaft oder Bekanntschaft oder Integriertsein ist aber immer auch eine Holschuld!

„Stammtisch“ kann man das monatliche Ereignis ruhig weiter nennen, auch wenn‘s kein STAMMTISCH sein oder werden soll. Eine offene Gesprächsrunde soll es sein, so wie es heute war, einfach für zwei Stunden open house, man weiß, dass dann Vereinsmitglieder gesprächsbereit und interessiert gemütlich im Bootshaus sitzen. Der 8.1. war ein schöner Abend. So gegen 22h00 war diesmal Schluss. Gut für die Wirtin, gut für uns. Dann bis zum nächsten Mal. Wen spreche ich denn an mitzukommen? Wer wird beim nächsten Mal dabei sein? Mal sehen. Treffe ich Dich? Vielleicht bin ich ja auch nicht da. Aber ich bin immer wieder mal dabei. Eben Stammtisch der anderen Art, nach RKC-Art.

Eike Müller-Elschner

Festlicher Vereinsabend am 14.12.2013

Der Duft von gefüllten Champignons, Lachsrolle, Wildschweinrollbraten, Rinderstreifen in Burgundersauce und vielen anderen Leckereien, die unsere neuen Pächter Tanja Oertel und Martin Weiß zu einem auch optisch ansprechenden Buffet aufgebaut hatten, ließ uns schon beim Betreten des großen Gastraums das Wasser im Mund zusammenlaufen. Nachdem man sich begrüßt und mit einer schmackhaften Suppe erst mal gestärkt hatte, bat unser Vorsitzender Torsten Gorski um Aufmerksamkeit: Mit Reinhold Dittmar sollte ein verdienter Ruderkameraden für seine jetzt schon 25 Jahre währende Mitgliedschaft im Verein geehrt werden. Dabei hatte Reinhold diese Zeit, so Torsten, nicht nur auf dem Rücksitz zugebracht, sondern regelmäßig angepackt, wo es nötig war. Egal, ob es galt, Tore zu streichen oder den Sattelplatz bei Regatten aufzubauen, auf ihn war Verlass. Zum Dank überreichte ihm Torsten Gorski die silberne Ehrennadel des Vereins.

Dann hieß Irene Diebel als stellv. Vorsitzende Leistungssport mit Friederike Reißig, eine der erfolgreichsten Sportlerinnen unseres Vereins, willkommen. Kurz umriss sie den sportlichen Lebensweg von Friederike, der mit Trainerin Greta Gleim beim RV WG seinen Anfang genommen und sie unter dem Trainer Matthias Kielhorn über das Südteam schließlich zur Vizeweltmeisterschaft bei der U19 WM in Trakai (Litauen) geführt hat. Wie schon bei früheren Gelegenheiten dankte Friederike Reißig auch dieses Mal für die Unterstützung durch unseren Verein und auch ihrer Trainingsgruppe, die ihr immer wieder die Motivation für die geforderten Höchstleistungen gegeben habe. Ihre Ankündigung, schon am 2. Weihnachtsfeiertag in ein Trainingslager aufzubrechen, hat uns gezeigt, dass sie in ihrem Trainingsfleiß und ihrer Leistungsbereitschaft nicht nachlassen wird. Die etwa 50 anwesenden Vereinsmitglieder dankten Friederike Reißig mit freundlichem Applaus für ihre Erfolge und wünschten ihr für ihre berufliche und sportliche Zukunft alles Gute.

Danach blieb reichlich Zeit für das eine oder andere Gespräch, immer wieder „unterbrochen“ von all den köstlichen Speisen und Getränken, die uns geboten wurden.

Martin Kolter

Neujahrsempfang mit dem Sportdirektor des DRV Mario Woldt

Über ein „übervolles Haus“ freute sich unser Vorsitzender Torsten Gorski beim diesjährigen Neujahrsempfang am 19.01.2014. Und Recht hatte er: Die vorbereiteten Sitzplätze reichten bei weitem nicht aus, um allen Interessierten Platz zu bieten. Nachdem schnell zusätzliche Stühle herbeigeholt worden waren, begrüßte Torsten unsere Ehrenvorsitzenden sowie unsere Ehrenmitglieder, vor allem aber unsere langjährige Wanderruderwartin Doris Klotz, die es sich nicht hat nehmen lassen, selbst an ihrem Geburtstag zu kommen.

Anschließend umriss er das vielfältige Aufgabengebiet, das unser Referent als Sportdirektor beim Deutschen Ruderverband (DRV) zu bewältigen hat. In den Verhandlungen etwa mit den olympischen Spitzensportverbänden, der FISA und dem Bundesinnenministerium sei Mario Woldt das „hauptamtliche Gesicht“ des DRV. Mit ruhigem und dennoch energischem Schlag gelinge es ihm, die Interessen des Verbandes erfolgreich zu vertreten.

Dass Torsten mit dieser Umschreibung richtig lag, merkte man schon an den einleitenden Worten unseres Ehrengastes, der Kassel wegen der aus Nordhessen stammenden Funktionärsriege im DRV und wegen der besonderen Aktivitäten im Schulrudern als „zentral“ für den Rudersport umschrieb.

Unter der Überschrift „London, Rio, Tokio“ skizzierte Mario Woldt die erfolgreiche Nachwuchsarbeit beim DRV, die seit Jahren zu vorderen Plätzen bei den Medaillenspiegeln bei U19- und U23-Wettkämpfen führe. Ein „Dauerthema“ sei es aber, den erfolgreichen Nachwuchs im Seniorenbereich bei Weltmeisterschaften und Olympischen Spielen zu etablieren. Am Beispiel des Achters und des Doppelvierers jeweils bei den Männern zeigte er, wie es nach Erfolgen in den 1980er und 1990er Jahren eine wirkliche „Dürrephase“ etwa von 2000 bis 2008 gegeben habe.

Weil man erkannt habe, dass es im Rudern nur gemeinsam geht („Der Verband ist das Team“), sei man in den letzten Jahren wieder an die Weltspitze zurückgekehrt.

Welche organisatorischen Hürden Mario Woldt bei dieser Tätigkeit zu nehmen hat, beschrieb er anschaulich im Hinblick auf die Olympischen Spiele in Brasilien, schon jetzt stehe aber die Vorbereitung für die Spiele in Tokio im Jahr 2020 an. Immer gehe es natürlich auch um das Geld, stelle der Ruderverband doch hinter den Leichtathleten regelmäßig die zweitstärkste Mannschaft bei Olympischen Spielen. Diese Leistung sei bei aller Förderung durch die öffentliche Hand und private Sponsoren nur möglich, weil auch die Vereine ihre jeweiligen Spitzensportlerinnen und
-sportler finanziell unterstützten und etwa Trainingslager bezuschussten. Auch dies geschehe nach seinem Eindruck, weil der Teamgeist im Rudersport so fest verankerten sei. Eine besondere Herausforderung seiner Tätigkeit liege aber auch darin, die eigene Arbeit an den immer wieder neuen Regelungen der internationalen Sportverbände auszurichten. Beispielhaft verwies Mario Woldt auf die Vorgabe der olympischen Verbände, in den Sportarten künftig eine etwa gleiche Anzahl von Männern und Frauen an den Start zu bringen. Dies habe für die kommenden Olympischen Spiele etwa zu einer Reduzierung bei der Anzahl der Männer-Achter und eine Vergrößerung bei der Anzahl der Frauen – Doppel-Zweier geführt.

Fast eine Stunde lauschten wir so dem interessanten und mit zahlreichen Lichtbildern unterlegten Vortrag von Mario Woldt, und besonders aufmerksam dürften ihm bei seinen Berichten aus dem nationalen und internationalen Spitzensport die zahlreich vertretenen jugendlichen Sportlerinnen und Sportler gefolgt sein. Dabei wird es die Eltern unserer hoffnungsvollen Rudertalente beruhigt haben, dass nach den Erfahrungen von Mario Woldt erfolgreiche Ruderer auch in Schule und Studium erfolgreich seien, weil sie unter anderem über eine hohe Fähigkeit zur Selbstorganisation verfügen.

Als Torsten Gorski dann gegen 13 Uhr die Veranstaltung beendete, war klar dass es sich auch dieses Mal wieder gelohnt hat, sich zum Neujahrsempfang im Bootshaus zu treffen.

Martin Kolter

Vor 10 Jahren: Es stand im Schurri – Strahlendes Wetter – Strahlende Gesichter

Erstklassige Rahmenbedingungen zur Vereinsregatta am 14. September 2003 sorgten für eine gelungene Veranstaltung, die allen Beteiligten viel Spaß und Freude bereitete: azurblauer Himmel, glattes Fullewasser, ein gepflegtes Grundstück, beste Logistik seitens Biergarten und Restaurant, sehr gute Ablauforganisation und einsatzbereites Bootsmaterial waren Garant hierfür. Lecker – Bäcker würde sicher erbleichen ob der wohlschmeckenden, von Kurhessen – Frauen selbst gebackenen Kuchen und Torten, die am Kuchenbüfett reißenden Absatz fanden und nicht nur der Wiederherstellung verbrauchter Rudererkräfte dienten.

In dankenswertem Einsatz waren hier u.a. Inge Wunderlich, Heide Wille, Corinna und Marlene Kolter, Brigitte Mruck, Alexandra Riethmüller und Heidi Lehmann. Daneben konnte während und nach dem Rennen auch leicht verfolgt werden, dass der Gastronom alle Hände voll zu tun hatte, um den Bedarf an kalten Getränken und heißem Gegrillten zu decken. Damit gegen 17.30 Uhr die Siegerehrung mit Verleihung der optisch sehr ansprechenden Medaillen stattfinden konnte, wollten natürlich vorher sämtliche gemeldeten Ruderinnnen und Ruderer „ihre“ Rennen ausfahren. Dies gelang ohne nennenswerte körperliche oder sächliche Beschädigungen! Besonderer Dank gebührt hier den Organisatoren und Helfern, insbesondere seien genannt: Irene Diebel, Oliver Frey, Katja Kraechter, Tobias Kretschmer, Bernd Lehmann und Karl-Heinz Ständer. Wenn überdies ein Ruderer im Rennen einen „ Krebs“ fängt, weil er am Vortag beim Verlegen des Fußbodens im Dachgeschoss unseres Bootshauses mit seinen Händen „intensiven“ Kontakt mit Klebstoff hatte, dann kann man nur sagen: „voller Einsatz“!

Besonders interessant und reizvoll war in diesem Jahr die Ausschreibung:

Rennen 1 Herausforderungsvierer:

Erfahrung (Lebensaltersumme 214) gegen Jugend (Lebensaltersumme 57), nach Rollsitzschaden im ersten Rennen lagen im Wiederholungsrennen beide Boote im Ziel gleich auf.

Rennen 2 Familienvierer oder Kinder gegen Mütter:

Man weiß natürlich nicht so genau, ob die Mütter den Kindern den Sieg überlassen wollten, jedenfalls errangen letztere die Medaille.

Rennen 3 Einer-Männer offen:

Acht (!) Meldungen sorgten für Vor- und Zwischenläufe, im Endlauf hatte Oliver Quickert vor Klaus Pischel im Ziel knapp den Bug vorn.

Rennen 4 Einer-Frauen offen:

Vier Meldungen bedeuteten nach zwei Vorläufen den Sieg für Katja Kraechter vor Susanne Frey.

Rennen 5 Gig-Achter-Mixed:

Wie schon im Vorjahr starteten zwei Mannschaften gegeneinander, der Riemenachter gegen den Skullachter, wobei in den beiden angesetzten Läufen die Mannschaften die Boote austauschten; in beiden Rennen gewann dieselbe Mannschaft, war also sowohl in der Skull– als auch Riemenführung besser, mit H. u. M. Eberhardt, B. Lehmann, D. Pawlitz, F. Jadzejewski, A. Lutter, Ph. Stiel, O. Frey, Stfr. I. Diebel.

Rennen 6 Doppelvierer:

Nach spannendem Bord-an-Bord-Kampf konnte sich die Mannschaft mit Kl. Engelhardt, F. Jadzejewski, D. Pawlitz und M. Schulz mit Stm. Ph. Stiel auf den letzten Metern durchsetzen.

Allen Beteiligten sei für’s Mitmachen herzlich gedankt, eine gut organisierte, sehr schöne breitensportliche Veranstaltung, die sicher auch die Restaurantbesucher auf der Bootshausterrasse positiv angesprochen hat. Und das ist auch wichtig und gut so! Freuen wir uns heute schon auf die Vereinsregatta im nächsten Jahr!

Jochen Moll

Mitgliederversammlung am 21.8.2013

Mehr als 50 Mitglieder konnte unser Vorsitzender Torsten Gorski zu dieser Versammlung begrüßen, unter ihnen unsere Ehrenvorsitzenden Gerd Michael Brach und Klaus Engelhardt sowie die Ehrenmitglieder Dr. Annemarie Röse, Wolfgang Thümmler, Hanns-Dieter Gerdum und Helmut Eberhardt.

Ehrung im Verein

Ehrung im Verein

Bevor er die offizielle Tagesordnung aufrief, gab es jedoch reichlich Anlass zur Freude über unsere jüngsten Erfolge im Leistungssport. Mit Friederike Reißig hat es nämlich wieder einmal ein Mitglied unseres Vereins zu einer WM-Medaille gebracht. Wie schließlich im März die zuständige Bundestrainerin auf Friederike aufmerksam wurde, schilderte Torsten Gorski ebenso, wie er ihre besondere individuelle Leistungsfähigkeit hervorhob. Dass Friederike aber nicht nur eine ausgesprochen erfolgreiche Sportlerin, sondern überaus geachtet und beliebt ist, zeigten die überbrachten Glückwünsche von Irene Diebel sowie Katja Kraechter für den RV Wilhelmsgymnasium und von Julian Merz für die „jungen Aktiven“. Alle waren sich einig, dass sie ihren jüngsten Erfolg zielstrebig und mit größtem Willen angestrebt und deshalb auch wirklich verdient habe. Friederike dankte den Gratulanten und dem RKC für die erhebliche finanzielle Unterstützung in der Vergangenheit, aber auch für die Chance, von ihrem künftigen Studienort Mainz weiter für den RKC starten zu dürfen. Es habe sie sehr gefreut, dass sie über das ganze Jahr hinweg von vielen Mitgliedern immer wieder persönlich angesprochen worden sei, welche sich für den Verlauf ihrer Rudersaison interessiert hätten.

Friederike mit ihrer Protektorin Katja

Friederike mit ihrer Protektorin Katja

Ganz besonders aber dankte Friederike Reißig ihrem Trainer Matthias Kielhorn, der ihr mit höchstem persönlichen Einsatz immer zur Seite gestanden habe. Anschließend fanden sich alle auf unserer Terrasse ein, um mit Sekt und Orangensaft auf die Erfolge von Friederike Reißig anzustoßen, ihr zu danken und für die Zukunft alles Gute zu wünschen.

Wieder zurück im großen Gastraum begrüßte Torsten Gorski unseren neuen Trainer Nikolai Schwab. Mit ihm soll die Zusammenarbeit mit den Schulrudervereinen des WG und auch des FG verstärkt werden. Dies führe uns nicht nur neue Mitglieder zu, sondern sei auch notwendig, wenn wir unserem eigenen regattasportlichen Anspruch gerecht werden wollen. Danach stellte sich Nikolai kurz persönlich vor, berichtete von seiner zuletzt zweijährigen Trainertätigkeit in Rüsselsheim und betonte, dass er sich auf die Zusammenarbeit mit uns freue.

Torsten Gorski rief schließlich den ersten offiziellen Tagesordnungspunkt auf. Es folgte ein kurzer Bericht über den Stand der Verhandlungen mit dem Land Hessen über den Abschluss eines Erbpachtvertrages, der die rechtliche Grundlage für den Bau eines Bootshauses der Universität Kassel auf unserem Grundstück darstellt. Er dankte Peter Lipphardt und Dr. Susanne Frey dafür, dass sie ihm geholfen hätten, die damit zusammenhängenden rechtlichen Fragen zu verstehen. Der Vertragsentwurf liege inzwischen dem zuständigen Ministerium vor und man gehe davon aus, dass die notwendigen Unterschriften zeitnah geleistet werden können. Immerhin sei die Universität aus Gründen der Mittelvergabe verpflichtet, ihr Bauvorhaben bis spätestens Ende 2015 abzuschließen. Es folgte eine rege Diskussion, im Rahmen derer der Vorstand nicht nur die Eckpunkte des abzuschließenden Vertrages darlegte, sondern nochmals die Ziele verdeutlichte, die man mit der Universität als neuem Nachbarn erreichen wolle. Bei nur zwei Enthaltungen ermächtigte die Mitgliederversammlung den Vorstand, die Verhandlungen weiterzuführen und den Vertrag zu unterzeichnen.

Torsten Gorski leitete zum nächsten Tagungsordnungspunkt über: Das in den letzten Wochen im (oder besser vor dem) Bootshaus aufgekommene Gerücht, die Aufnahme eines Darlehens sei zur Anschaffung eines neuen Ruderbootes notwendig, habe überhaupt nichts mit den tatsächlichen Gegebenheiten zu tun. Zwar werde wahrscheinlich noch im September ein neuer Rennachter in unseren Hallen liegen, den erhalte man aber im Tausch gegen den – längst bezahlten und inzwischen wieder zurückgegebenen – Filippi-Achter, und dank des großzügigen Entgegenkommens der Bootswerft Kahl sei ein Aufpreis nicht zu zahlen. Tatsächlich biete sich die Aufstockung eines vorhandenen Darlehens wegen der überaus günstigen Zinsen an, dieses „billige Geld“ könne man dann gut für Sanierungsmaßnahmen (u.a. im Umkleideraum für die Damen) verwenden. So informiert war die einhellige Zustimmung der Mitgliederversammlung fast nur noch eine Formsache.

Ganz im Gegensatz dazu führte die von Torsten Gorski unter „Verschiedenes“ aufgeworfene Frage, wie es denn um unser Vereinsleben stehe, zu vielen Wortbeiträgen. Um bei diesem „Dauerbrenner“ endlich einmal einen Schritt weiter zu kommen, berichtete er von der Absicht des Vorstands, zeitnah Mitglieder aller Altersgruppen aus den Bereichen Breitensport, Rennsport und auch Schulrudern anzusprechen, die sich gemeinsam Gedanken um eine sinnvolle Lösung machen sollen. Obwohl sich auch die eine oder andere skeptische Stimme zu Wort meldete, fand der Vorschlag des Vorstands doch insgesamt breite Zustimmung.

Abschließend berichteten Irene Diebel und Torsten Gorski von den Versuchen des Vorstands, die Zusammenarbeit mit den Rudervereinen des WG und des FG zu vertiefen. Der Start des Juniorinnen- und des Junioren-Achters auf der RBL-Regatta in Kassel habe gezeigt, dass es sinnvoll ist, die verschiedenen Aktivitäten zu bündeln. Dabei ist im Rahmen einer „Versuchsreihe“ bis Ende des Jahres zu überlegen, ob neben der nun schon langjährigen Kooperation mit dem RV WG auch die Zusammenarbeit mit dem RV FG zu intensivieren wäre.

Um 22:15 Uhr schloss Torsten Gorski dann mit dem Aufruf zu einem 3-fachen „SCHURRI“ die Versammlung.

Martin Kolter

Neujahrsempfang 2013 und Bootstaufe von „PIEP“

Dirk und Carsten Vogel mit Prof. Ehrhardt (Mitte)

Dirk und Carsten Vogel mit Prof. Ehrhardt (Mitte)

Es waren 68 Kurhessen, die an diesem winterlichen 20. Januar 2013 um 11:00 Uhr ins Bootshaus zum traditionellen Neujahrsempfang mit Festvortrag und zur Bootstaufe kamen.

Bei diesem Neujahrsempfang sprach Prof. Ehrhardt über die Grimmforschung, und getauft wurde das neue Motorboot auf den Namen PIEP. Die Kombination von Empfang, Vortrag und Taufe war neu und erfolgreich. Die empfangsausgerichtete feierliche Kleidung tat auch der Taufzeremonie vor den Hallentoren im leichten Schneetreiben gut. Soweit zusammenfassend vorab, jetzt im Detail:

Recht pünktlich ging’s los. Jeder hatte bei Ankunft sein Sekt- oder Saftglas erhalten. Wer Hunger hatte, konnte auf herzhafte Happen auf den Tischen zurückgreifen. Der Vorsitzende begrüßte die Ehrenvorsitzenden, die Ehrenmitglieder, den Vortragenden, Herrn Professor Dr. Holger Ehrhardt von der Universität Kassel, dann die aus Hamburg zur Bootstaufe angereisten Söhne von „Piep“ Vogel, Dirk und Carsten, und alle Übrigen. Allen Anwesenden wünschte er für das gerade angelaufene Jahr u. a. auch Gefasstheit und Glück. Frank Oberbrunner griff dabei auf Fontane zurück, der Glück auch dann schon als gegeben ansah, wenn man keine Zahnschmerzen hat. Leichte Heiterkeit im Saal. Ansonsten ging es aber ernst und wichtig zu, wie auch beim Dank an das Pächterehepaar Weber für guten Service, gute Küche und wiederum auch wieder kooperatives Vorgehen in allen relevanten Angelegenheiten des Clublebens.

Nach beendeten Dankesworten folgten Rückblick und Ausblick. Das gehört zu jeder Neujahrszusammenkunft. Und so wies der Vereinsvorsitzende rückblickend auf die erfreulich hohe Präsenz bei Veranstaltungen hin, sowie auf das Engagement des RKC bei der Pro-Schleuse-Demonstration mit über 100 Fulda-Wasserfahrzeugen und auf ein deutlich gestiegenes und spürbares Wir-Gefühl unter den Kurhessen. Und dieses schöne, wie auch immer festgestellte und gemessene Wir-Gefühl sieht Frank Oberbrunner als gute Basis für zukünftig mehr Freiwilligkeit bei Übernahme von Arbeiten und Ämtern im und für den Verein an. Freiwillige Übernahme von Pflichten und Verantwortung sei zwingend notwendig, um den RKC erfolgreich zu halten und weiterzuentwickeln.

Weiterentwicklung war für Frank das Stichwort, um auf den Kooperationsvertrag zwischen RKC und der Universität von „Kassel documenta Stadt“ als wichtiges „Leuchtturmprojekt“ hinzuweisen. Der Vertrag sei unterschrieben; gemeinsame Ausbildung und unser Partizipieren an den Ergebnissen des Sport-, Lehr- und Forschungsbereichs seien u. a. und neben der Mitgliedergewinnung wichtige Ziele. Der RKC überlässt nun der Universität auf der Basis eines Erbbauvertrags einen Teil des Grundstücks. Links WG, rechts Uni: „Kann man sich interessantere Nachbarn und eine derartige Konstellation überhaupt wünschen?“, fragte der Vorsitzende rhetorisch, bevor er aber auch noch auf zwei, wie er es nannte, Wermutstropfen einging. Der erste Tropfen:

Der RKC hat zwar jetzt ein – und noch dazu ein nachher getauftes – neues Motorboot, aber keinen fest angestellten Trainer für den Seniorenbereich. Einen solchen zu gewinnen, sei ein vordringliches Ziel. Fest angestellt muss er sein, und auch sehr bald muss er dem RKC zur Verfügung stehen. Wenn das nicht klappt, wird es mit den gegenwärtigen und zukünftigen rennruderischen Erfolgen bergab gehen. Und das zweite Problem: Die Kommunikation! – und zwar die nach draußen. Der RKC müsse sich besser vermarkten, die vielfältigen Aktivitäten könnten und müssten werbend, imagebildend und mitgliederwerbend häufiger und besser publiziert werden. Für diese PR-Arbeit müsse ein Team gebildet werden, das Verantwortung übernimmt. Der Vorstand werde dies mit den notwendigen Maßnahmen angehen.

Ende des Ausblicks – und damit der Interna. Jetzt ist der Vortrag dran: „Wir freuen uns, dass Sie, Herr Professor Ehrhardt, als einzigartiger und einziger Grimm-Lehrstuhlinhaber in Deutschland zu uns gekommen sind“. Frank Oberbrunner übergibt das Wort an den Lehrstuhlinhaber zur Grimmforschung an der Uni Kassel. Und der dankt und sagt, dass auch er dem Wassersport zugetan sei, zwar nicht rudere, aber wenigstens paddele. Das war mal schon ein guter Einstieg in die Materie zum Grimmjahr. Vor 200 Jahren, am 20.12.1812, haben die Grimm-Brüder den 1. Band der Hausmärchen veröffentlicht. Prof. Ehrhardt will nicht über alles mit den Märchen in Zusammenhang Stehende und Bekannte berichten. Ein Forscher nimmt sich das weniger Bekannte vor. Und so berichtet er mit erläuternden interessanten Bildern über den Beitrag von Jacob und Wilhelm Grimm zur Entwicklung der deutschen Sprache, spricht über deren Bücher, wie z.B. die Deutschen Sagen, die Irischen Elfenmärchen und das Deutsche Wörterbuch. Bei der sehr systematischen Darstellung der Aufgabenbereiche der Grimmforschung behandelt er das Leben und Werk der Gebrüder Grimm, die vorgesehene Edition bisher unveröffentlichter Grimm-Märchen, die Forschung zum Werksbestand und zum Nachlass der Brüder und natürlich auch ausführlich die Bedeutung und Rolle insbesondere von Dorothea Viehmann. Es war schon interessant zu hören, was heute noch wie und wo aus dem Nachlass aufgefunden und sichergestellt wird! Dem Vortragenden wurde nach Vortrag und Diskussion gebührend gedankt!

Nach diesen intellektuellen Höhenflügen ging es runter ins leichte Schneetreiben zur Bootstaufe vor den Toren der Bootshallen. Dirk und Carsten Vogel, die Söhne des im Februar 2012 verstorbenen Ehrenmitglieds des RKC und ehemaligen Vereinsvorsitzenden des RVC, Horst Vogel, waren aus Hamburg angereist, um bei der Taufe des neuen Motorboots dabei zu sein.

Das neue Motorboot

Das neue Motorboot

„PIEP“ war der in Ruderkreisen übliche Spitzname des Vaters, und „PIEP“ am Motorboot erinnert uns nun immer an diesen hochgeschätzten und verdienstvollen Ruderer. Der Neujahrsempfang war offiziell zu Ende, aber viele Mitglieder, auch der Referent sowie die Vogel-Brothers, blieben noch in gemütlicher Runde im Bootshaus beieinander. Recht so.

Eike Müller-Elschner

Festlicher Adventabend am 1. Dezember 2012

Adventabend 1.12.12

Adventabend 1.12.12

Wer nicht dabei war, hat sicher einiges verpasst! Die Höhepunkte des Abends waren – neben dem gewohnt guten Menu mit dazu passenden edlen Tropfen unseres Wirts – sowohl die Rede von Frieder Werner zum Advent, speziell zum Nikolaus, als auch der Vortrag von Rudi Meister über seine Wanderfahrt in Kanada. Auf diese Weise wurde ein abendfüllendes Programm geboten, welches den ca. 30 Teilnehmern im somit gut gefüllten Werner-Dietrichs-Raum sicher noch lange in bester Erinnerung bleiben wird.

Frieder Werner stimmte mit seinen Worten die Zuhörer auf die Adventzeit ein, indem er von der Geschichte des Heiligen Nikolaus (343 n. Chr.) den gedanklichen Bogen in die heutige Zeit spannte: Wie damals gilt auch heute, dass Menschlichkeit vor Geld steht, dass man auch gegen den Strom rudern muss, dass auch im Rudersport das Geld nicht allein ausschlaggebend sein darf, dass der Mensch im Mittelpunkt steht und dass wir heute wieder lernen sollten, Geduld zu haben in einer Welt der Zwänge und Hektik. Zwei adventliche Lieder begleiteten seine Rede, welche überaus großen Anklang fand.

Adventabend 1.12.12

Adventabend 1.12.12

Im Anschluss an die Nachspeise entführte Rudi Meister die Vereinsmitglieder mit seinem spannenden Vortrag sowie anschließendem Film nach Ontario, Kanada. Hierüber lesen wir weiter oben in diesem Schurri seinen Bericht.

Ein gelungener festlicher Abend, wobei sich mit der Einbindung der Zuhörer in die Vorträge eine sehr aufgelockerte Atmosphäre ergab. Einziger Wermutstropfen: eine höhere Teilnehmerzahl wäre wünschenswert und dem Verein angemessen gewesen.