Archiv des Autors: Dieter Haß

Neues Web-Team

Der bisher kommissarisch tätige Webmaster Dieter Haß wird ab sofort von Meike Diesing und Uwe Kaiser unterstützt, die dann in Zukunft die Verantwortung für unsere Webseite übernehmen werden.

Unser Verein dankt den beiden für ihr Engagement.

 

Neuer Sportbootführerschein im Scheckkartenformat

Ab 2018 ist es soweit. Der neue Sportbootführerschein im Scheckkartenformat wird ab 1. Januar 2018 das bisherige Führerscheindokument ablösen.
Bei Personalausweisen und KFZ-Führerscheinen hat das Kartenformat schon seit langem Einzug in Brieftaschen und Geldbörsen gehalten. Nun wird auch der Sportbootführerschein auf das sogenannte ID1-Kartenformat nach ISO-Norm 7810 umgestellt und erhält damit auch ein neues Design.
Weiterer Vorteil: Bisher hatten Inhaber von Sportbootführerscheinen beider Geltungsbereiche (See und Binnen) stets zwei Führerscheindokumente. Mit dem neuen Führerschein können beide Geltungsbereiche zukünftig auf einer Karte vereint werden.
Alle bisher erteilten Sportbootführerscheine bleiben weiterhin gültig. Wer seinen „alten“ Sportbootführerschein gegen das neue Kartenformat umtauschen möchte, kann dies ab Januar 2018 in den Geschäftsstellen der beiden beliehenen Verbände, DMYV und DSV, beantragen.
Der Sportbootführerschein wird als Internationales Zertifikat (ICC) nach der Resolution Nummer 40 UNECE für die Berechtigung zum Führen von Sport- und Freizeitfahrzeugen erteilt.
Weitere Informationen können dem Flyer entnommen werden:
https://www.elwis.de/DE/Sportschifffahrt/Sportbootfuehrerscheine/Sportbootfuehrerschein-Scheckkartenformat.pdf?__blob=publicationFile&v=2

Quelle: Kostenfreier Service der Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes.
Die Veröffentlichung erfolgt ohne Gewähr, es gilt der Haftungsausschluss von ELWIS/ELWIS-Abo.

Festlicher Vereinsabend am 1.12.2017

In fröhlicher Atmosphäre fand unser diesjähriger Festlicher Vereinsabend statt. Nach einer kurzweiligen Ansprache unseres Vereinsvorsitzenden Torsten Gorski wurden unsere geschätzten Ruderfreunde Bernd Lehmann und Wolfgang Pfleging für ihre inzwischen 50 Jahre währende Mitgliedschaft im Ruderverein geehrt. Beide begannen im RVC 1890 zu rudern, der 1990 mit dem Ruderclub Kurhessen 1911 fusionierte. Bernd und Wolfgang, man sieht es euch nicht an. Hier kann nur festgestellt werden – rudern hält fit und jung! Der Gegensatz zur der fast „lebenslangen“ Mitgliedschaft zeigte sich in der Jugendgruppe um Sascha Richter. Fünf aktive junge Ruderer und eine Ruderin hatten ihren Auftritt. Nach einer sehr persönlichen Einführung durch Sascha stellten sich die Jugendlichen vor. Sympathische Ausstrahlung und motivierte Bekenntnisse versprechen erfolgreiche Ruderkarrieren. Wir sind gespannt und wünschen Euch im nächsten Jahr viel Erfolg! Die anschließenden anregende Gespräche unter den Anwesenden rundeten die vergnüglichen Abend ab.

Silvia-Maria Bartnik

 Bilder zum Vereinsabend:

v.l.: Wolfgang Pfleging, Torsten Gorski, Bernd Lehmann

 
 

Ehrenmitglied Dr. Annemarie Röse

 
     
     

Rudi Meister ist verstorben.

„Ruder – Halt!“, das war das letzte Kommando für unseren Ruder-Kameraden, unser hoch geschätztes Ehrenmitglied Rudolf Meister, als er am Donnerstag, 5. Oktober 2017, mit 92 Jahren  friedlich von uns ging.
Rudi hatte immer vielfältige Interessen. Unter ihnen war die Ruderei insbesondere in den letzten Jahre von besonderer Bedeutung.
Die Kriegsereignisse und seine Gefangenschaft in Frankreich haben Rudi als jungen Mann entscheidend geprägt, aber auch seine Liebe zu unserem Nachbarland wurde bereits damals geweckt.
So war es eigentlich nicht verwunderlich, dass er am Ende der 1980er Jahre mit einer Beilage im „Schurri“ Interessente für eine 
Wanderfahrt auf der „Seine“ in Frankreich suchte und fand.
Das sollte der Grundstein für ein außerordentliches Engagement für „RRR“, Rudis-Ruder-Reisen, werden, in denen er seine Ruderkameraden fast drei Jahrzehnte lang in viele europäische Gewässer zwischen Schweden und Italien, zwischen Irland und Masuren, führte.
Nicht nur mit seinen Kurhessen lernte er Länder aus ungewöhnlicher Perspektive kennen, auch auf vielen internationalen Wanderfahrten gewann Rudi durch seine Gradlinigkeit und seine Zuverlässigkeit viele Freunde.
Rudi wir danken Dir.

Hanns-Dieter Gerdum

Wanderung auf dem P8 um Weißenborn

Zum zweiten Mal bot der RV Kurhessen-Cassel eine geführte Wanderung im Bereich des Hohen Meißners an. Die Leitung hatte wieder Bettina Wettengel übernommen, die uns als ausgebildete Naturparkführerin mit dem nötigen Hintergrundwissen versorgte.

Wir trafen uns in Weißenbach und machten zuerst einen Abstecher zur Ruine der alten Kirche. Diese war 1964 gesperrt worden, weil der damals noch mitten durch den Ort führende Schwerlastverkehr zu Schäden an vielen Gebäuden geführt hatte und die Kirche irreparabel beschädigte.

Dann ging es auf den P8, einen der wunderschönen Premiumwanderweg im Umfeld des Meißners. Es ist ein bequem zu wandernder Weg. Die Höhenunterschiede brachten uns nicht zum Schwitzen. Natürlich wies Bettina uns immer wieder auf die Besonderheiten am Wegesrand hin. Wir genossen nicht nur die schönen Aussichten zum Bilstein bei Großalmerode, zum Meißner und sogar die Burg Hanstein in Thüringen zeigte sich. Wir sahen Haselnusssträuche, deren jungen Äste früher für die Füllungen in Fachwerkhäusern genutzt wurde. Orchideen gedeihen hier, der Frauenschuh war leider schon verwelkt.

Anemone Deutscher Enzian

Trotzdem gab es noch viel zu sehen und zu erklären. Interessante Hinweise zu erdgeschichtlichen Entstehung dieser Landschaft ergänzten die biologischen Betrachtungen.
Leider war die Teilnehmerzahl diesmal deutlich geringer. Umso mehr gilt unser Dank Bettina, dass sie bei der geringen Anmeldezahl nicht einfach abgesagt hat. Auf dem Bild sehen wir Bettina Wettengel, Heide Willi, Birgit Weckmann und Dieter Haß, die die schöne Runde dann in der Jausenstation Weißenbach ausklingen ließen.

Statistik: 8,4 km, denn wir sind auch manchmal etwas vom offiziellen Weg abgewichen, in 3:30 Std mit ca. 460 Höhenmetern

Dieter Haß

Bootstaufe und Vereinsregatta

Die Bootstaufe als auch die Vereinsregatta wurden mit großen Interesse verfolgt. Die Zweier „Allegro“ für den Leistungssport und „Flamme“ für den Breitensport sind inzwischen in unserem Ruderbetrieb angekommen. Der Bootstaufe schloß sich die Vereinsregatta an. Bei schönem Sommerwetter und mit zahlreicher Beteiligung wurden die Rennen gestartet – Gig-Einer Männer mit 3 Booten/ Renn-Zweier Junioren mit 3 Booten/  Gig-Zweier Frauen mit 2 Booten/ Gig-Mix-Zweier mit 4 Booten und Gig-Würfelvierer mit 4 Booten). Unsere Kooperationspartner – Ruderverein FG, Ruderverein WG und die Uni – haben tatkräftig und sportlich zu dem Tag beigetragen. Vielen Dank an alle!
Ergebnisse Vereinsregatta:

Gig Einer Männer – Moritz Griesel
Gig Zweier Frauen – Bettina Schmid-Rabe/Silvia M. Bartnik
Gig Zweier Mix – Silvia M. Bartnik/Maik Feldmann
Gig Würfelvierer – Stf. Bettina Schmid-Rabe, Maik Feldmann, Sascha Richter, David Wieczorek, Silvia M. Bartnik

Silvia Bartnik

 

Vermittlungskonzept der documenta 14

Silvia Bartnik und Bettina Schmid-Rabe hatten wieder einmal zum Gemeinschaftsabend am ersten Mittwoch im Monat eingeladen. Dies mal lockten sie mit dem Impulsvortrag zum Vermittlungskonzept der documenta 14 von Frau Amelie Jakubek eine größere Gruppe in das Bootshaus.

Als Thema war

Eine Erfahrung: Was verschiebt sich? Was treibt hin und her? Was bleibt?
Drei Fragen, die den forschenden Charakter von „eine Erfahrung“, dem Vermittlungsprogramm der documenta 14, bestimmen.

vorgegeben.

Doch schnell entwickelte sich eine interessante Diskussionsrunde. Sie war davon bestimmt, dass einige Mitglieder bereits unterschiedliche Erfahrungen mit der aktuellen Documenta gemacht haben und vor allem auch die früheren Ausstellungen aufmerksam beobachtet hatten und somit vergleichen konnten.

Natürlich drehten sich viele Wortbeiträge um die Frage „Was ist Kunst?“. An der Vorbereitungen der Choristen, die die Spaziergänge durch die Ausstellung begleiten, wurde Kritik geübt. Amelie Jakubek (siehe Bild) erläuterte das Konzept, in dem nicht die Wissensvermittlung und die Information über Hintergründe sondern das wechselseitige Gespräch gefördert werden soll.

So setzte auch die Runde im Bootshaus die Diskussion fort. Empfehlungen dazu, wo sich ein Besuch mehr oder weniger lohnt, wurden ausgetauscht.

Insgesamt überwog allerdings insbesondere im Vergleich mit der letzten Documenta die Kritik am aktuellen Angebot. Viele Exponate laden den Betrachter nicht zu einer intensiveren Beschäftigung mit der eigenen Aussage ein.

Aber letzten Endes muss sich jeder Besucher selbst eine Meinung bilden. Weitere Informationen kann man unter http://www.documenta14.de/de/public-education/ nachlesen.

Dieter Haß

Reinhard Kaernbach erfüllt die Bedingungen für das DRV-Fahrtenabzeichen

Mit Abschluss der Wanderfahrt mit Reinhard Kaernbach, Rüdiger Mohstedt, Hendrik Pontoppidan, Burkhard Zellmer, Wolfgang Thümmler, Jochen Meier und Dieter Haß erfüllte Reinhard als erster Kurhesse in diesem Jahr die Bedingungen für das Fahrtenabzeichen des DRV. Herzlichen Glückwunsch!

Die Tour begann am Bootshaus. An der Stadtschleuse muss ja nun umgetragen werden. Es folgten die weiteren Fuldaschleusen Wahnhausen, Wilhelmshausen, Bonaforth, Hann.Münden und eine in Hameln. Der Bessel-RC am Wasserstraßenkreuz in Minden war das Ziel. Von dort aus sollten noch drei weitere Schleusen durchfahren werden: die Schachtschleuse und die beiden Schleusen am Mindener Hafen. Doch leider werden Ruderboote in die Schachtschleuse nicht mehr eingelassen, so dass diese interessante Runde über den Mittellandkanal unvollendet blieb.

Kennzeichnend für diese Fahrt war die große Hitze, die hohe Anforderungen stellte. Interessant war das Gespräch im letzten Quartier in Minden mit Radfahrerinnen, die von Hann.Münden in fünf Tagen Minden erreichten. Wir benötigten nur vier ab Kassel!

Dieter Haß

Schwimmwesten-Zwang

Im Rudersport 5/2017 wird berichtet, dass das WSA Koblenz für das Befahren des Lahntunnels in Weilburg und der folgenden Doppelschleuse eine Pflicht zum Tragen von Schwimmwesten beschlossen hat.
Das wirft die Frage auf, wie die Vereine – also insbesondere wir – damit unzugehen haben. Auch in den Gewässern der Schweiz besteht zum Beispiel diese Pflicht, wenn man sich zu weit vom Ufer entfernt.
Einerseits kann man die Auswahl und Beschaffung der Schwimmwesten den einzelnen Ruderinnen und Ruderern überlassen. Andererseits sind Schwimmwesten recht kostspielig, so dass es zweckmäßig sein kann, wenn die Vereine Schwimmwesten zur Ausleihe an Wanderruderer zur Verfügung stellen. Dies kann auch eine Option für Trainingsruderer in der kalten Jahreszeit sein.
Die Diskussion muss geführt werden.

Dieter Haß